Wie die staatliche Nachrichtenagentur Saba am Dienstagabend meldete, hatte die Armee zwei Tage lang die Gotteskrieger in den südlichen Provinzen Lahdsch und Abjan unter Beschuss genommen. Die Angriffe sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden, meldete CNN unter Berufung auf jemenitische Sicherheitsbeamte. Die Terroristen hätten weiterhin die Kontrolle über wichtige Städte im Süden des Landes, sagte einer der Beamten dem Sender. Einige Kämpfer hätten ihre Posten aber geräumt.

Al-Kaida-Terroristen haben während der Massenproteste gegen Jemens ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Salih in mehreren Regionen im Süden des Landes die Kontrolle übernommen. Erst in den vergangenen Tagen waren bei Kämpfen zwischen Armee und Islamisten dutzende Menschen getötet worden. Jemens neuer Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi hatte bei seinem Amtsantritt im Februar gelobt, das Terrornetzwerk zu bekämpfen. Das sei eine «nationale und religiöse Pflicht». Seitdem haben Angriffe der jemenitischen Armee und US-Drohnen-Angriffe zugenommen.

Auch an der jüngsten Serie von Luftangriffen sei das US-Militär beteiligt gewesen, sagte ein Sicherheitsbeamter CNN. In welcher Form lies er allerdings offen.