Bis zu 170 Sternschnuppen in der Stunde versprachen Astronomen im Vorfeld der Perseiden im August 2016. Besonders viele Leuchterscheinungen sollten es dieses Jahr in den Nächten von Donnerstag auf Freitag und von Freitag auf Samstag sein. Denn immer um den 12. August erreichen die Perseiden ihr Maximum, also die höchsten Fallraten an Sternschnuppen im Sommer.

Doch in Franken sahen Beobachter nachts vor allem eines: Wolken. In der Nacht auf Samstag blitzen hie und da schon wieder Sterne durch die Wolkendecke, doch damit man in diesen Lücken eine Sternschnuppe erhaschen konnte, brauchte es dann schon sehr viel Glück.


Wettervorhersage: Kann man am Wochenende Sternschnuppen sehen?

Zwar soll es in den kommenden beiden Nächten nicht mehr 170 Sternschnuppen pro Stunden regnen, trotzdem sollte man mit etwas Geduld noch ein paar Meoriten sehen können - wenn das Wetter mitspielt.

Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben vorallem die Südbayern Glück. In der Nacht auf Sonntag ist der Himmel dort klar gemeldet. Auch in Franken soll es wieder wolkenloser sein, allerdings kann es in Ober- und Mittelfranken nachts Nebel geben. Eine Jacke sollten Sternengucker auf jeden Fall wieder überziehen: Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und 9 Grad.


Der Sonntag startet meist überall heiter. In Franken kann es örtlich aber wieder bewölkt sein. Mittags und am Nachmittag bilden sich größere Quellwolken.

An den bayerischen Alpen melden die Wetterexperten Schauer und Gewitter. Die Temperatur steigen maximal zwischen 22 Grad im Fichtelgebirge und 29 Grad an der Donau.

In der Nacht zum Montag zeigt sich der Himmel wieder wechselnd wolkig. In Südbayern sind weiterhin einzelne Schauer und Gewitter möglich. Die Temperatur geht auf 15 bis 10 Grad zurück.