In der Düsseldorfer Altstadt soll in der kommenden Silvesternacht erstmals ein Böllerverbot gelten. Das Verbot solle nach Zwischenfällen in den vergangenen Jahren einen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten und das "allgemeine Sicherheitsgefühl" der Menschen an Silvester erhöhen, sagte ein Stadtsprecher am Montag. Auch in Köln wird es am Dom ein Verbot für Pyrotechnik geben.


"Security Point" in Düsseldorf

Geplant ist in Düsseldorf außerdem ein "Security Point" als Anlaufstelle am zentralen Burgplatz. Der Platz direkt am Rheinufer soll auch besser ausgeleuchtet werden. Die genauen Planungen sollen der Öffentlichkeit noch vorgestellt werden, wie der Sprecher sagte. Zuvor hatte der "Express" darüber berichtet.

In der Düsseldorfer Altstadt waren bei Silvesterfeiern wiederholt Böller in die Menge geschossen worden. In der Silvesternacht 2015 gab es in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens sexuelle Übergriffe auf mehr als 100 Frauen.


Böllerfreie Zone rund um den Kölner Dom

In Köln wird es an Silvester nach Angaben einer Stadtsprecherin rund um den Dom eine "böllerfreie Zone" geben, in der keine Pyrotechnik erlaubt sei. Die Polizei will mit dem bereits im Oktober vorgestellten Konzept Passanten, den Dom und Besucher der Messe am Silvesterabend vor Beschuss mit Feuerwerk schützen. In der abgesperrten Zone will die Stadt eine Multimediashow veranstalten. Mehr als 1000 Polizisten sowie 600 Mitarbeiter des Ordnungsamtes und privater Sicherheitsfirmen sollen im Einsatz sein.