An dem Unfallfahrzeug und den aufgeladenen acht BMW-Neufahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden von über einer halben Million Euro. Eine sprichwörtlich kleine Ursache dürfte heute Morgen gegen 6.30 Uhr zu einem Sachschaden von rund 600.000 Euro geführt haben. Bereits gestern hatte der 35-jährige Fahrer aus Polen mit seinem Sattelschlepper acht fabrikneue BMW in Empfang genommen und sollte diese wohlbehalten in sein Heimatland transportieren.

Nach seiner Ruhepause und gerade einmal zwanzig Minuten Fahrt kam sein Sattelzug jedoch kurz nach der Anschlussstelle Pechbrunn nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte auf die Seite. Der Fahrer war in dem völlig verbeulten Führerhaus eingekeilt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Schon bald konnte, was die Verletzungen des Mannes betrifft, jedoch Entwarnung gegeben werden. Er trug lediglich Abschürfungen und Blutergüsse davon. Schlechter sieht es mit dem Sattelzug und den geladenen Autos aus.

Hier dürfte Totalschaden auf ganzer Linie zu beklagen sein. Wie die ersten Ermittlungen der zuständigen Verkehrspolizei aus Hof ergaben, können als Unfallursache Alkohol und Übermüdung ausgeschlossen werden. Während der Bergung, die einige Stunden in Anspruch nahm, musste die Fahrbahn Richtung Norden komplett gesperrt bleiben. Der Verkehr konnte bis zum Ende der Arbeiten an der Anschlussstelle Pechbrunn über eine Umleitungsstrecke geleitet werden.