Der ehemalige Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf muss mit einem Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung beim Wasserwerfereinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner rechnen.

Einen entsprechenden Antrag hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nach eigenen Angaben vom Donnerstag beim Amtsgericht gestellt. Die Behörde will dem Leiter des eskalierten Polizeieinsatzes vom 30. September 2010 eine Geldstrafe auferlegen.

Ihm wird vorgeworfen, fahrlässig die Verletzung von vier Menschen verursacht zu haben. Er habe nicht darauf hingewirkt, dass keine Wasserstöße gegen Köpfe gerichtet werden.