Das mit Passagieren überfüllte Schiff war am Freitagabend auf dem Weg von Mopti nach Timbuktu gewesen, als es in der Nähe des Ortes Konna aus noch unbekannter Ursache kenterte.

Etwa 200 Menschen haben sich den Angaben nach selbst retten können oder seien gerettet worden. Mehrere von ihnen seien aber bei dem Unglück verletzt worden. Einige Passagiere galten auch noch am Sonntagabend als vermisst. Die Regierung in Bamako ordnete eine Untersuchung des Unglücks an. Es war bis Sonntag unklar, wie die enorme Überladung des Schiffes möglich war. Es war den Behörden zufolge das schwerste Schiffsunglück in der Geschichte Malis. dpa