Nach dem Massaker an einer US-Grundschule in Newtown in Connecticut sind die ersten Opfer zu Grabe getragen worden. Zwei sechsjährige Jungen wurden am Montag nach US- Medienberichten beerdigt. Hunderte Trauergäste folgten den Toten. Kameras waren nicht zugelassen. "Wenn man diese kleinen Särge sieht, bricht es einem das Herz", sagte der Gouverneur von Connecticut, Dan Malloy. Weitere Opfer sollen diese Woche beigesetzt werden.

Insgesamt hatte der Amokläufer Adam Lanza 20 Kinder erschossen. Sie sind alle sechs und sieben Jahre alt. Auch sechs Erwachsene starben sowie die Mutter den Täters, der sich nach Angaben der Polizei selbst erschoss.
Die Ermittlungen der Behörden gehen nur langsam voran. Nach wie vor liegt das Motiv des 20 Jahre alten Täters zumindest für die Öffentlichkeit völlig im Dunklen. Polizeioffizier Paul Vance versprach aber am Montag erneut lücklenlose Aufklärung des Verbrechens, das sich bereits am Freitag ereignete.

Das "Wall Street Journal" berichtete, Lanza habe vor seiner Tat zu Hause einen Computer zerstört. Dies könne die Ermittlungen der Polizei erschweren, hieß es. Experten versuchten, die Dateien auf dem Computer zu retten. Fals dies gelinge, könne man etwa verfolgen, welche Internetseiten Lanza besucht habe. Dies können zu wichtigen Erkenntnissen auch über das Verbrechen führen, hieß es.