Bei einer Aktion der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen in Oberösterreich freuten sich Flüchtlingskinder an einem heißen Sommertag über eine Abkühlung: Die Feuerwehr stellte ihre Wasseranlage an und machte den Flüchtlingskindern im Ort damit eine große Freude.

Das Bild der kleinen Dunja (6) aus Syrien sorgte dabei für besonders viele positive Reaktionen auf Facebook, wo die Feuerwehr ein Album der Aktion postete. Als ein Radiosender die Bilder teilte, gesellte sich auch der übliche Hass dazu.

Ein Azubi ließ sich dazu hinreißen, statt einer Wasserdusche einen Flammenwerfer für das Mädchen zu fordern. Diese Äußerung zog großen Zorn vieler Nutzer auf sich. Dumm, dass der junge Mann auf Facebook nicht nur seinen Namen, sondern auch seinen Arbeitgeber angegeben hatte.

Dieser, ein Autohaus aus Wels in Österreich, zog Konsequenzen und feuerte den Lehrling. Gegenüber der Zeitug "Kurier" äußerte sich Richard Mieling, Sprecher der Porsche Holding: "Der Lehrvertrag wurde mit sofortiger Wirkung vorzeitig beendet. Wir lehnen jegliche Art der Diskriminierung strikt ab. Dieser Vorfall hat uns daher zum Handeln gezwungen."

Der Azubi drückte auf der Facebookseite des Radiosenders mittlerweile seine Reue aus, seine Lehrstelle ist er dennoch los.