Bei den Toten und Verletzten handele es sich um Anwohner. Sechs Kesselwagen eines insgesamt 13 Tank-Waggons zählenden Güterzuges waren in der Nacht zum Samstag aus noch unbekannter Ursache im Ort Wetteren entgleist und umgestürzt.

Über der Unglücksstelle war eine hohe Säule dunklen Rauchs aufgestiegen. Die Rettungskräfte brachten rund 250 Menschen, die in einem Umkreis von 500 Metern um die Unglücksstelle lebten, in Sicherheit. Die Feuerwehr teilte mit, sie lasse die Kesselwagen kontrolliert abbrennen, weil Löschversuche dazu führen könnten, dass noch giftigere Gase entstünden. Zu den Chemikalien, die in Brand gerieten, gehört auch das sehr giftige und leicht entzündliche Acrylnitril, das zur Kunststoffherstellung verwendet wird. dpa