In Sachsen ist ein 95 Meter hohes Windrad umgeknickt. Zwei Tage nach dieser Havarie im Windpark Sitten bei Leisnig war die Höhe des Schadens am Donnerstag noch unklar. "Versicherung und Gutachter sind vor Ort, um den Schaden zu begutachten", sagte Benjamin Schmitt von der Eurowind Energy GmbH, die in dem Windpark drei weitere Windräder betreibt.

Ebenso sei noch unklar, warum das Windrad am Dienstag abknickte. Laut Schmitt wurde die seit 1999 betriebene Anlage erst im Sommer einer Inspektion unterzogen, bei der keinerlei Auffälligkeiten festgestellt worden seien. "Wir sind verwundert, dass jetzt so eine Havarie entstanden ist." Wann das umgeknickte Windrad geborgen werden könne, hänge vom Ende der laufenden Untersuchungen ab.