Damit sollen die Würzburger die Chance bekommen, um "weitere substanzielle Unterlagen beizubringen, die eine positive Fortführungsprognose ermöglichen", erklärte BBL-Präsident Braumann nach dem mehr als dreistündigen Treffen.

Die Franken hatten am vergangenen Wochenende öffentlich gemacht, dass sich ihre Schulden auf rund 835.000 Euro belaufen. Die Liga hatte den Verein deshalb aufgefordert, einen Sanierungsplan und eine positive Fortführungsprognose vorzulegen. Zudem dürfen die Baskets ohne Zustimmung der BBL derzeit keine Spieler mehr verpflichten.

In der ersten Dezember-Woche wird der Lizenzligaausschuss dann endgültig entscheiden, ob die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auch künftig gegeben ist und ob es Sanktionen wegen Verstoßes gegen das Lizenzstatut geben wird. Die möglichen Strafen reichen von einer Geldstrafe über Punktabzüge bis hin zu einem Lizenzentzug. Allerdings ist der Verlust der Spielgenehmigung nach der Prüfung der ersten Unterlagen wohl weitgehend vom Tisch. dpa