Das Team von Trainer Stefan Koch gewann am Donnerstag zwar sein letztes Vorrundenspiel gegen medi Bayreuth mit 71:62. Da sich aber gleichzeitig der direkte Konkurrent Walter Tigers Tübingen mit 105:86 gegen Phoenix Hagen durchsetzte.

Vergangene Woche hatte bereits Aufsteiger Rasta Vechta die letzte Chance auf eine weiteres Jahr in der ersten Liga verspielt. Doch sowohl die Niedersachsen als auch der Stammverein von Superstar Dirk Nowitzki dürfen noch auf die Möglichkeit einer Wildcard hoffen, sollten die sportlichen Aufsteiger BG Göttingen und die Crailsheim Merlins oder ein anderes Team keine Lizenz erhalten. Darüber entscheidet der BBL-Lizenzligaausschuss am kommenden Mittwoch in Köln.

Für die Würzburger, die wegen eines Lizenzverstoßes einen Abzug von zwei Punkten hinnehmen mussten, endet damit eine finanziell turbulente Saison vorerst auch sportlich bitter. Nach umkämpftem Start setzten sich die Franken langsam von den Bayreuthern ab. Dank eines 16:4-Laufs zu Beginn des zweiten Viertels führten die Baskets zwischenzeitlich schon mit 16 Zählern und fuhren einen lockeren Sieg ein. Die große Euphorie wollte sich angesichts des knappen Zwischenergebnisses vom direkten Kontrahenten allerdings nicht einstellen. So applaudierten die Würzburger Fans ihrem Team zwar aufmunternd nach der Schlusssirene, nur wenige Minuten gab es allerdings den befreienden Jubel in Tübingen.