Die Frau fuhr, kurz vor 17 Uhr, mit ihrem Mini auf der Autobahn in Richtung Regensburg, als sie zwischen den Anschlussstellen Selb-West und Höchstädt aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Im Anschluss touchierte der Wagen die Mittelschutzplanke und schleuderte zurück nach rechts quer über die Fahrbahn. Letztlich prallte das Auto noch gegen die rechte Leitplanke und blieb auf dem Standstreifen stehen.

Kein Kindersitz, kein Sicherheitsgurt

Das Fahrzeug war mit insgesamt fünf Personen besetzt. Allerdings war der Mini nur für vier Insassen zugelassen, sodass in der Mitte der Rückbank kein Gurt eingebaut war. Der Junge war folglich weder mit einer Rückhalteeinrichtung noch mit einem Kindersitz gesichert.

Trotzdem blieb es glücklicherweise bei leichten Verletzungen bei dem Kind, das mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus kam. Die anderen Insassen blieben unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Die Hofer Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die 27-Jährige Fahrerin aufgenommen.