Auf der A3 in Richtung Frankfurt kam es am Dienstagnachmittag zu einem Auffahrunfall, bei dem drei Laster und ein Reisebus involviert waren.

Laut Polizeibericht hatte sich gegen 12 Uhr der Verkehr am Baustellenbereich bei Randersacker stark verlangsamt. Ein 22-Jähriger fuhr mit seinem Sattelzug langsam auf die Kolonne auf der rechten Fahrspur zu. Anscheinend bemerkte er nicht, dass der Reisebus vor ihm stand und fuhr auf.

Der Bus mit einer koreanischen Reisegruppe, wurde dadurch auf einen Lkw vor sich geschoben und dieser noch mal auf einen 40-Tonner davor.

Der Busfahrer und drei Touristen wurden verletzt, alle anderen sind mit einem Schrecken davongekommen. Der Notarzt wurde mit einem Rettungshubschrauber eingeflogen. Helfer vom Roten Kreuz kümmerten sich um die Verletzten und betreuten die unverletzten Mitglieder der Reisegruppe.

Einer der drei Lkws und der Reisebus waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden. Die Reisegruppe wurde von einem Ersatzbus abgeholt. Die Betriebsflüssigkeiten, die ausgelaufen waren, wurden von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und den Beamten, gebunden.

Es bildete sich ein Stau, der ungefähr 20 Kilometer lang war. Nach einer Weile konnte man den Verkehr auf der linken Spur, der drei Fahrbahnen an der Unfallstelle vorbei leiten. Dabei bemerkte die Polizei mehrere Fahrer, die mit ihrem Handy rumhantierten. Drei Fahrer müssen mit einer Anzeige rechnen.

Die Autobahnpolizei schätzt den Sachschaden auf etwa 12.000 Euro.