Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und mit einem zweiten Pkw zusammengestoßen, in dem zwei Erwachsene und zwei Kinder auf einem Kindergartenausflug waren, berichtet die Polizei. Diese vier Insassen kamen unverletzt davon. Beide Fahrzeuge haben nach der Kollision nur noch Schrottwert. Die Autobahn war knapp 45 Minuten komplett gesperrt.

Der 35-Jährige war gegen 08.30 Uhr mit seinem Toyota auf der A3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Der Fahrer hatte dann auf dem linken der drei Fahrstreifen aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen Kleinwagen verloren und war nach rechts geschleudert. Etwa 70 Meter nach dem Ende des Beschleunigungsstreifens, auf dem der zweite Pkw an der Anschlussstelle Helmstadt in die A3 eingefahren war, kollidierten die beiden Autos. Der Peugeot landete danach an der Außenschutzplanke, wo er entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Der Toyota blieb auf dem mittleren Fahrstreifen stehen.

Während in dem Peugeot die 24-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Main-Spessart, die 17-jährige Beifahrerin aus dem Landkreis Würzburg sowie die beiden 6-jährigen Mädchen unverletzt davon kamen, erlitt der Unfallverursacher schwerste Kopfverletzungen. Der Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg wurde an Ort und Stelle notärztlich versorgt und dann mit dem Hubschrauber in die Uniklinik Würzburg eingeliefert. Seine Frau, die ebenfalls schwere Verletzungen davon getragen hatte, wurde mit einem Rettungsfahrzeug in ein Krankenhaus gebracht.

Die A3 war anfangs für etwa 45 Minuten in Richtung Nürnberg komplett gesperrt. Danach wurde der Verkehr eine weitere Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Zur Stunde (10:20 Uhr) beträgt der Rückstau etwa zehn Kilometer. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.