Entlaufener Husky wieder zu Hause in Unterfranken: Der Unfall vom Samstagabend (17. Februar 2018) auf der A3 versetzte den Husky der betroffenen Familie aus Wertheim (Main-Tauber-Kreis) in Angst und Panik. Er flüchtete aus den Trümmern des Wohnmobils. Wie die "Main Post"berichtet, lief der Husky "Rocky" einer Familie in Wertheim-Dertingen zu, die ihn anschließend versorgte und sich um ihn kümmerte.



Rockys Familie nahm zwei Stunden nach dem Unfall am Samstagabend Kontakt zum "Hundesuchhilfe-Team Franken" auf, einer Organisation, die Hundesuchen koordiniert. Diese startete eine groß angelegte Suchaktion. Das Team der "Hundesuchhilfe" druckte umgehend Flyer und verteilte diese im Umfeld der Autobahn. Gegenüber der "Main Post" sagte die Familie, der Rocky zugelaufen war, dass sie den Husky in einem Wohngebiet erkannt und sich an ein Plakat erinnert hätten. Sie nahmen den Hund auf und meldeten sich beim "Hundesuchhilfe-Team".

Am Ende ging alles gut: Der Sohn von Rockys Familie kam mit einer Bekannten in Wertheim-Dertingen vorbei und holte den Hund voller Freude ab. Im Gespräch mit der Zeitung verrieten die Besitzer, dass ihre größte Angst gewesen sei, dass Rocky zurück zur Autobahn laufen könne. Durch zahlreiche Unterführungen war er in das angrenzende Wohngebiet gelangt.