Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

Das Coronavirus breitet sich in Stadt und Landkreis Würzburg aus. Die Region ist stark betroffen. Weitere Hotspots in Franken sind aktuell Fürth, Nürnberg und Bamberg. Dort wurden besonders viele Todesopfer registriert.

Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle finden Sie in unserer interaktiven Karte - inklusive letztem Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

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Update vom 02.05.2020, 20:40 Uhr: Landratsamt stellt Desinfektionsmittel für Glaubensgemeinschaften zur Verfügung

Ab dem 4. Mai 2020 dürfen öffentliche Gottesdienste im Landkreis Würzburg  unter bestimmten Voraussetzungen wieder stattfinden. Das teilt das Landratsamt am Samstag (02.05.2020) mit. Dazu gehört auch die Möglichkeit, beim Betreten der Gotteshäuser Händedesinfektion anbieten zu können. 

Eine Erstausstattung mit Händedesinfektionsmitteln können alle Kirchen und Glaubensgemeinschaften im Landkreis Würzburg ab sofort beim Landratsamt Würzburg bestellen. Landrat Thomas Eberth freut sich, dass die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises derzeit über eine ausreichende Menge an Desinfektionsmitteln verfügt, die sie den Glaubensgemeinschaften im Landkreis sehr gerne zur Verfügung stellt, um die Religionsausübung wieder möglich zu machen. 

Gemäß der Dritten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind ab dem 4. Mai 2020 öffentlich zugängliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften unter bestimmten, in der Verordnung näher geregelten Voraussetzungen auch ohne Erlaubnis zulässig. 

Voraussetzungen sind eine Höchstteilnehmerzahl, die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung (gilt nicht für das liturgische Sprechen und Predigen), eine Höchstdauer von 60 Minuten sowie das Vorhandensein eines Infektionsschutzkonzeptes, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert. 

Je Gemeinde einer Kirche oder Religionsgemeinschaft im Landkreis Würzburg werden maximal zehn Liter ausgegeben. Nach Erhalt dieser Erstausstattung sind die Kirchen und Glaubensgemeinschaften gehalten, sich selbst um die Beschaffung von Desinfektionsmitteln zu bemühen. 

Desinfektionsmittel können unkompliziert über die Homepage des Landkreises bestellt werden. Die Logistikabteilung der Führungsgruppe Katastrophenschutz nimmt dann Verbindung mit dem Besteller auf. 

Update vom 27.04.2020, 21:35 Uhr: Zahl der Infizierten stagniert

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden in den letzten 24 Stunden erneut keine weiteren auf das Corona-Virus positiv getestete Personen gemeldet (Stand: 27. April 2020, 14:30 Uhr). Damit stagniert die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen bei 860. Das berichtet das Landratsamt.

Als gesund entlassen wurden insgesamt 504 Patienten, davon 8 heute. Es sind keine weiteren Todesfälle zu verzeichnen, somit sind in Stadt und Landkreis Würzburg derzeit insgesamt 55 Todesfälle zu beklagen. Derzeit sind 301 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv.

Update vom 24.04.2020, 15:25 Uhr: Gastronomie-Protest am Unteren Markt

Während einige Einschränkungen in der Corona-Pandemie in Deutschland wieder gelockert werden, müssen Restaurants und Cafés immer noch geschlossen bleiben. Lässt der Staat die Gastronomie in der Corona-Krise im Stich? Der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes macht der Politik Vorwürfe.

Weil immer noch ungewiss ist, wann die Gastronomie wieder öffnen darf, protestierten am Freitag (24.04.2020) deutschlandweit Gastronomen mit einer besonderen Protestaktion. Sie stellten in mehr als 50 deutschen Innenstädten leere Stühle auf. Auch in Würzburg am Unteren Markt standen am Freitag mehrere Stühle von verschiedenen Restaurants und Cafés. Unter anderem ist auf der Sitzmöbeln der Spruch zu lesen: "Der Stuhl ist leer, die Kasse auch".


Foto: Höfig/News5 - Bild 1

Foto: Höfig/News5 - Bild 2

Foto: Höfig/News5 - Bild 3

Hier geht es zur Bildergalerie von den Gastronomie-Protesten in Würzburg.

 

Update vom 24.04.2020, 11:00 Uhr: Vorermittlungen gegen Hans-Sponsel-Haus eingeleitet

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat wegen der hohen Zahl an Corona-infizierten Todesfällen auch gegen ein zweites Würzburger Seniorenheim Vorermittlungen eingeleitet. Bereits seit Anfang April laufen Vorermittlungen gegen das Pflegeheim St. Nikolaus der Stiftung Bürgerspital, nun auch gegen das Hans-Sponsel-Haus der AWO, wie die Staatsanwaltschaft Würzburg dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag (24.04.2020) bestätigte.

Zuerst hatte die Würzburger „Mainpost“ darüber berichtet. Die Ermittler prüften nun, ob in den beiden Pflegeheimen nach Bekanntwerden der ersten Covid-19-Fälle rechtzeitig gehandelt wurde und ob die Hygienevorkehrungen ausreichend waren.   Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, man habe aktuell beim Gesundheitsamt und auch bei der Stadt Auskünfte über die beiden Einrichtungen eingeholt. Die Vorermittlungen seien von Amts wegen aufgenommen worden. Derzeit lägen allerdings noch keine konkreten Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten vor. In zwei bis drei Wochen „dürften nähere Auskünfte möglich sein“. Mittlerweile lägen auch zwei Anzeigen von Angehörigen Verstorbener aus dem Pflegeheim St. Nikolaus sowie eine anonyme Anzeige gegen das Hans-Sponsel-Haus vor, erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Im Heim St. Nikolaus sind seit Beginn der Pandemie 25 mit dem Coronavirus infizierte Bewohner gestorben, insgesamt leben dort um die 160 Personen. Im Hans-Sponsel-Haus sind 19 infizierte Personen gestorben, es verfügt über mehr als 120 Plätze. Alle Verstorbenen in den Senioreneinrichtungen waren hochbetagt und hatten teilweise mehrere schwere Vorerkrankungen.

Update vom 22.04.2020, 16:45 Uhr: Drei weitere Corona-Todesfälle im Raum Würzburg

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigte am Mittwochnachmittag (22. April 2020) acht weitere positiv getestete Corona-Infizierte. Damit sind aktuell insgesamt 856 Menschen positiv auf Corona getestet worden. Wieder genesen sind  462 Patienten. 

Zwei Bewohnerinnen (Jahrgang 1929 und 1933) des Juliusspital Seniorenstifts sind in der Einrichtung verstorben. Beide Seniorinnen waren multimorbid. Ein weiterer Bewohner (Jahrgang 1939) der gleichen Einrichtung ist in einer Würzburger Klinik gestorben. Auch er litt unter schweren Vorerkrankungen. 

54 Tote im Raum Würzburg

Die Zahl der Todesfälle stieg somit auf 54 in Stadt und Landkreis Würzburg. Aktuell sind also 340 Menschen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. 

In häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes stehen momentan 840 Menschen. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden, konnten bereits 1.983 Menschen. 

Update vom 21.04.2020, 16.52 Uhr: Erneuter Anstieg um vier Corona-Fälle

Wie das Landratsamt Würzburg am Dienstagnachmittag (21. April 2020) mitteilt, wurden erneut vier weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt. Damit steigt die Zahl der insgesamt positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen auf 848. Als genesen gelten inzwischen insgesamt 449 Patienten. "Unter Berücksichtigung der 51 Todesfälle sind aktuell 348 Menschen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv", heißt es in der aktuellen Meldung. 901 Personen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne.  

Update vom 20.04.2020, 16.50 Uhr: Vier weitere Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden neun weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 20. April 2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 844. Als gesund entlassen wurden insgesamt 435 Patienten, davon 25 heute.

Unter Berücksichtigung der 51 Todesfälle sind aktuell 358 Menschen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. Aktuell stehen 921 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 1868 Personen, davon 36 heute.

Aus für telefonische Krankschreibungen: Landrat und Oberbürgermeister sprechen sich für Beibehaltung der Übergangsregelung aus

Wie das Landratsamt weiter mitteilt, müssen Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen seit 20.04.2020 wieder in die Arztpraxen gehen, um eine Krankschreibung zu erhalten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte entschieden, die telefonische Krankschreibung bei Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege nicht zu verlängern. Die Entscheidung des G-BA erfolgte gegen das einhellige Votum von Kliniken und Vertragsärzten. Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) äußerte ihr Unverständnis über diese Entscheidung, die Bayer. Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt vor einer Gefährdung für Ärzte, Praxispersonal und Patienten.

Auch Landrat Eberhard Nuß spricht sich für eine Verlängerung der Ausnahmeregelung aus, dass Krankschreibungen bei leichten Atemwegsbeschwerden nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt möglich sind: „Wenn die Übergangsregelung nicht doch noch verlängert wird, besteht die Gefahr, dass Corona-Infektpatienten in die Praxen kommen. In der Folge fallen diese Hausarztpraxen dann aus, weil sie unter Quarantäne gestellt werden müssen. Zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung ist es unumgänglich, die bewährte Übergangsregelung weiter zu verlängern“, so Landrat Eberhard Nuß.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt teilt die Einschätzung der Gesundheitsministerin sowie des Würzburger Landrats und sprach sich am Montag ebenfalls für die Beibehaltung der bisherigen Regelung aus.

Update vom 19.04.2020, 19.30 Uhr: Vier weitere Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden vier weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 19. April 2020). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona positiv getesteten Personen auf 835. Als gesund entlassen wurden insgesamt 410 Patienten, davon 12 am Sonntag (19. April 2020).

Unter Berücksichtigung der 51 Todesfälle sind laut Landratsamt Würzburg aktuell 374 Menschen im Stadtgebiet und im Landkreis Würzburg an Corona erkrankt. Aktuell stehen 939 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamts. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 1832 Personen, davon 22 am Sonntag (19. April 2020).

Update vom 18.04.2020, 17.05 Uhr: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Raum Würzburg

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg meldet fünf weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden (Stand: 18. April 2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt positiv getesteten Personen auf 831. Als gesund entlassen wurden insgesamt 398 Patienten, wie das Landratsamt Würzburg mitteilt.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass es eine Mitteilung der Regierung von Unterfranken erhalten hat, nach der die Todesfallmeldungen des Gesundheitsamts und der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) angeglichen werden. Das heißt, dass Verstorbene nach ihrem Wohnort und nicht nach dem Sterbeort der Statistik zugerechnet werden.

Daraus ergeben sich einige wenige Änderungen zu den bisher gemeldeten Todesfallzahlen: Die am 7. April in München verstorbene Patientin aus dem Landkreis Würzburg sowie ein am 15. April in Bad Mergentheim verstorbener Landkreisbürger werden nunmehr in der Statistik des Gesundheitsamts Würzburg erfasst. Hingegen zählt der Patient aus dem Landkreis Kitzingen, der am 16. April in einer Würzburger Klinik verstarb, nicht länger zur Statistik des Würzburger Gesundheitsamts.

Wie das Landratsamt weiter mitteilt, sind inzwischen zwei weitere Todesfälle zu beklagen: Eine Bewohnerin des Hans-Sponsel-Hauses der AWO Würzburg, Jahrgang 1921, verstarb. Die Frau hatte laut Landratsamt bereits an schweren Vorerkrankungen gelitten. Eine weitere Landkreisbürgerin, Jahrgang 1950, verstarb in der Uniklinik Würzburg. Auch sie hatte dem Landratsamt zufolge schwere Vorerkrankungen.

Mit den beiden Todesfällen erhöht sich die Anzahl der Corona-Toten im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts für Stadt und Landkreis Würzburg auf 51.

Unter Berücksichtigung der 51 Todesfälle sind aktuell 382 Menschen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.  Aktuell stehen 566 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamts. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen wurden insgesamt bereits 1.810 Personen.

Update vom 15.04.2020, 16.38 Uhr: Über 800 Infizierte in Stadt und Landkreis

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden sieben weitere auf das Coronvirus positiv getestete Menschen (Stand: 15.04.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt positiv getesteten Personen auf 801. Als gesund entlassen wurden laut Landratsamt insgesamt 332 Patienten.

Unter Berücksichtigung der 43 Todesfälle sind aktuell 426 Menschen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. 

Ein 1937 geborener Landkreisbewohner ist in einem Klinikum im Main-Tauber-Kreis verstorben. Dieser wird in der Statistik des Landratsamt Würzburg nicht berücksichtigt, die Meldung erfolgt über das dortige Landratsamt, da für die Statistik der Führungsgruppen Katastrophenschutz der Sterbeort relevant ist, so das Landratsamt Würzburg.

Aktuell stehen 1153 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 1559 Personen. 

Update vom 14.04.2020, 13.45 Uhr: Standesamtliche Hochzeit – so werden Paare in Würzburg vermählt

Trotz der aktuellen Corona-Krise werden in Würzburg weiterhin Paare standesamtlich getraut. Die Eheschließungen finden jedoch nur unter starken Einschränkungen statt.

Trauungen, für die bereits ein Termin feststand, werden abgehalten. Gäste oder Trauzeugen dürfen nicht kommen, erklärt die Stadt Würzburg. Außerdem muss zwischen Brautpaar und Standesbeamtin ein Zwei-Meter-Abstand vorhanden sein, zusätzlich sorgt eine Plexiglas-Trennwand auf dem Trautisch für zusätzlichen Schutz.

Rund 50 Prozent der standesamtlichen Hochzeiten findet dennoch statt. Ein Aufschub der Trauung ist nicht für alle Paare so einfach möglich, erklärt die Stadt. Manchmal geht es um enge Fristen.

Für die momentane Situation zeigen die Bürger gegenüber dem Standesamt dennoch weitestgehend viel Verständnis. „Insbesondere die Brautpaare, die wir unter diesen Umständen vermählen, sind äußerst dankbar, dass wir die Eheschließung durchführen“, so die Leiterin des Standesamtes, Gabriele Schwalb.

Update vom 12.04.2020, 18.30 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in Würzburger Seniorenheimen

Wie das Landratsamt Würzburg via Pressemitteilung vom Ostersonntag berichtet, haben sich in der Stadt Würzburg zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ereignet. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine Bewohnerin des Hans-Spnsel-Hauses (geboren 1929) und eine weitere Bewohnerin des Seniorenheims St. Nikolaus (geboren 1923). Beide Seniorinnen waren schwer vorerkrankt. Somit sind im Bereich des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Würzburg insgesamt 43 Todesfälle zu verzeichnen. 

17 weitere positive Corona-Fälle seien binnen der letzten 24 Stunden bestätigt worden, teilte das Landratsamt weiter mit. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 770. Als gesund entlassen wurden insgesamt 290 Patienten.

Aktuell stünden noch 1252 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 1368 Personen. 

Bürgertelefon an den Osterfeiertagen geschaltet

Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg ist an den Osterfeiertagen (bis einschließlich Ostermontag) von 10 bis 16 Uhr besetzt.  Ansonsten: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr besetzt. Telefon: 0931/8003-5100.

Update vom 11.04.2020, 16.58 Uhr: Weiterer Seniorenheim-Bewohner stirbt

In Stadt und Landkreis Würzburg sind seit Karfreitag 19 weitere Corona-Infizierte hinzugekommen (Stand: 11.04.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf positiv getesteten Menschen auf 753. Als gesund entlassen wurden insgesamt 282 Patienten, davon 12 am Karsamstag. 

Das Landratsamt weist auf eine Mitteilung der Regierung von Unterfranken hin. In dieser heißt es, dass Verstorbene von dem Gesundheitsamt zu melden sind, in dessen Zuständigkeit die Einrichtung liegt, in der die Person verstorben ist. Der Wohnort findet demnach keine Berücksichtigung. Insofern sei die in München verstorbene Patientin aus dem Landkreis Würzburg nicht zur Statistik des Gesundheitsamtes Würzburg hinzuzuzählen, erklärt das Landratsamt. 

In Würzburg hat sich indes ein weitere Todesfall ereignet: Am Karsamstag verstarb erneut ein Bewohner eines Altenheims. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um einen Bewohner des St.-Nikolaus-Heims, wie vom Landratsamt Würzburg ursprünglich berichtet. Der Verstorbene war Bewohner des Hans-Sponsel-Hauses. Somit sind im Bereich des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Würzburg derzeit insgesamt 41 Todesfälle zu verzeichnen.

430 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. Neu unter häusliche Quarantäne gestellt wurden heute 52 Menschen. Aktuell stehen somit 1346 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 1248 Personen. 

Update vom 10.04.2020, 17.25 Uhr: Gesundheitsamt bestätigt vier neue Todesfälle

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt elf weitere auf das Coronavirus positiv getestete Menschen. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona positiv getesteten Personen auf 734. Als gesund entlassen wurden insgesamt 267 Patienten. 

Zu beklagen sind laut zuständigem Landratsamt vier weitere Todesfälle - davon drei Bewohnerinnen aus dem Hans-Sponsel-Haus der AWO in Würzburg (insgesamt 15 Todesfälle) sowie ein Bewohner des Nikolausheims in Würzburg (insgesamt 23 Todesfälle). Die Patienten gehörten den Jahrgängen 1932 bis 1941 an. Drei weitere Menschen, die nicht in einem Seniorenheim lebten, verstarben bereits vor einigen Tagen. Somit sind im Bereich des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Würzburg mit Stand heute insgesamt 41 Todesfälle zu verzeichnen.

Bei derzeit 41 Todesfällen sind aktuell 426 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. 

Neu unter häusliche Quarantäne gestellt wurden heute 70 Personen. Aktuell stehen 1.311 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 1.248 Personen. 

Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg ist an den Osterfeiertagen (Karfreitag bis einschließlich Ostermontag) von 10 bis 16 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet 0931 8003-5100.

Update vom 09.04.2020, 17.35 Uhr: Weiterer Todesfall im Landkreis - jetzt 37 Corona-Tote

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den vergangenen 24 Stunden 26 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 09.04.2020, 14.30 Uhr). Das teilte das Landratsamt am Freitagnachmittag mit. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 723. Als gesund entlassen wurden insgesamt 246 Patienten, davon alleine heute 23 Personen.

Ein Todesfall ist zu beklagen: Eine 1940 geborene, schwer vorerkrankte Frau aus dem Landkreis Würzburg war zur Kurzzeitpflege in München untergebracht und ist in einem dortigen Klinikum verstorben. Somit sind bei derzeit 37 Todesfällen aktuell 440 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. 

Neu unter häusliche Quarantäne gestellt wurden heute 63 Personen (insgesamt 2.796), entlassen werden konnten insgesamt 1248 Personen, davon 36 heute. 

Das Landratsamt weißt darauf hin, dass das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg an den Osterfeiertagen (Karfreitag bis einschließlich Ostermontag) von 10 bis 16 Uhr besetzt ist. Ansonsten gelten folgende Zeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr besetzt. Telefon: 0931 8003-5100.

Update vom 08.04.2020, 16.44 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Würzburg

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 17 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 08.04.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der positiv getesteten Personen auf 697. Als gesund entlassen wurden insgesamt 223 Patienten.

Zu beklagen sind laut zuständigem Landratsamt zudem zwei weitere Todesfälle: Ein 1937 geborener Patient aus dem Stadtgebiet Würzburg sowie ein 1932 Geborener aus dem Landkreis Würzburg sind verstorben. Beide litten an Vorerkrankungen und waren nicht in einem Seniorenheim untergebracht.

Somit sind bei derzeit 36 Todesfällen aktuell 438 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.

Neu unter häusliche Quarantäne gestellt wurden heute 67 Personen (insgesamt 2733), entlassen werden konnten insgesamt 1212 Personen, davon 227 am Mittwoch (08.04.2020).

Update vom 07.04.2020, 18.20 Uhr: 14 neu infizierte Corona-Patienten in Stadt und Landkreis Würzburg

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 14 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 7. April 2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der positiv getesteten Personen auf 680. Als gesund entlassen wurden insgesamt 188 Patienten, wie das Landratsamt Würzburg mitteilt.

Somit sind bei derzeit 34 Todesfällen (22 im St. Nikolaus-Heim, zwölf im Hans-Sponsel-Haus) aktuell 458 Personen im Stadtgebiet und im Landkreis Würzburg mit dem Virus infiziert.

Neu unter häusliche Quarantäne gestellt wurden 62 Personen. Aus dieser entlassen werden konnten laut Landratsamt insgesamt 999 Personen (14 davon heute). Aktuell befinden sich somit 1.650 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation.

Update vom 07.04.2020, 14.44 Uhr: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Todesfällen

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat wegen der hohen Zahl an Coronavirus-Todesfällen im Würzburger Pflegeheim St. Nikolaus Vorermittlungen gegen die Einrichtung eingeleitet. Das berichtet der Evangelische Pressedienst (epd).

Bereits seit Mitte vergangener Woche prüften die Ermittler, ob in dem Seniorenheim der städtischen Bürgerspitalstiftung nach Bekanntwerden der ersten Covid-19-Fälle rechtzeitig gehandelt wurde und ob die Hygienevorkehrungen im Heim ausreichend waren, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte.   Aktuell hole man beim Gesundheitsamt und bei der Stadt Auskünfte über die Einrichtung ein. Die Vorermittlungen seien von Amts wegen aufgenommen worden, Anzeigen gegen das Heim lägen nicht vor, sagte der Sprecher

„Es wurden uns jetzt tatsächlich zu viele Tote in der Einrichtung.“ Im Heim St. Nikolaus sind seit Beginn der Pandemie 22 mit dem Coronavirus infizierte Bewohner gestorben, insgesamt leben dort um die 160 Personen. Alle Verstorbenen waren hochbetagt und hatten teilweise mehrere schwere Vorerkrankungen.

In zwei bis drei Wochen soll klar sein, wie es weitergeht. „Aktuell haben wir keine Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wenn dies so bleibe, würden die Vorermittlungen eingestellt. Anderenfalls aber würden beispielsweise Patientenakten gesichtet sowie Pflegepersonal und Bewohner befragt.

Ob die Staatsanwaltschaft auch noch im Fall des Würzburger AWO-Seniorenheims mit aktuell zwölf Corona-Toten Vorermittlungen einleiten wird, „wird derzeit noch abgewogen“. (epd)

Update vom 07.04.2020, 11.43 Uhr: Die häufigsten Fragen zu Corona

Quarantäne, Kontaktperson der Kategorie I, Isolation: Das Virus ist nicht nur in den Köpfen und Medien omnipräsent. Es zwingt uns allen auch Fachbegriffe auf, die bisher eher Heilberuflern oder Wissenschaftlerinnen vorbehalten waren, schreibt das Landratsamt Würzburg am Dienstag in einer Pressemitteilung. Dr. Christiane Stößel, Amtsärztin am Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis Würzburg, erklärt die wichtigsten Begrifflichkeiten und beantwortet oft gestellte Fragen zum Coronavirus.

Sind Menschen in Quarantäne mit dem Virus infiziert?

Quarantäne bedeutet lediglich, dass die Person engen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Patienten hatte. Sie muss dann ab dem letzten infektionsrelevanten Kontakt 14 Tage zu Hause bleiben. Wenn sie in dieser Zeit ganz gesund bleibt, wird die Quarantäne wieder aufgehoben. Der Sinn der Quarantäne liegt also darin, Kontaktpersonen herauszufischen, noch bevor sie eventuell krank werden und das Virus unbemerkt weiterverbreiten könnten. Denn leider ist ein Covid-19-Patient schon zwei Tage bevor er selbst Symptome bekommt infektiös. Zu dem Zeitpunkt fühlt er sich noch wohl und weiß nicht, dass er krank ist.

Was bedeutet „enger Kontakt“ genau?

Bei dieser neuen Viruserkrankung Covid-19 ist der Infektionsweg ja vor allem eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Das Robert-Koch-Institut definiert engen Kontakt - genauer gesagt: die „Kontaktperson der Kategorie I“ - als Gesichts- („face-to-face“) Kontakt von 15 Minuten. Wer sich also zum Beispiel auf einer Feier länger als 15 Minuten mit einem bestätigten Covid-19-Patienten unterhalten hat, muss davon ausgehen, dass infektiöse Tröpfchen hin- und hergeflogen sind. Das RKI führt weiter aus, dass Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten und Körperflüssigkeiten eines Covid-19-Patienten, also zum Beispiel durch Küssen, Anniesen oder Anhusten auch als Kontaktpersonen der Kategorie I gelten. Grundsätzlich gilt: je länger und enger der Kontakt, desto höher das Risiko.

Werden diese Kontaktpersonen dann auch getestet?

Sie werden nicht routinemäßig mit einem Test versorgt. Wenn sie von uns in Quarantäne geschickt werden, bekommen sie als Hausaufgabe ein Tagebuch mitgeschickt. Dort sollen sie jeden Tag ganz detailliert eintragen, wie es ihnen geht. Gefragt wird zum Beispiel nach Fieber, Husten, Schnupfen, Durchfall. Am Ende der 14 Tage werden sie angerufen und gefragt, ob sie in der Zeit der Quarantäne Symptome entwickelt haben. Aufgrund der sehr hohen Anzahl der unter Quarantäne gestellten Personen schaffen wir es nicht, uns täglich bei ihnen zu melden. Die Betroffenen haben allerdings die Möglichkeit, sich telefonisch unter einer eigens dafür eingerichteten Nummer, die sie in einem Schreiben mitgeteilt bekommen, bei uns zu melden. Bei Auftreten von Symptomen veranlassen wir oder der Hausarzt eine Testung.

Was passiert bei einem positiven Covid-19-Test?

Positive Testergebnisse werden uns von den untersuchenden Laboren gemeldet, woraufhin wir dann die Ermittlungsarbeit beginnen: Wer positiv getestet wurde, wird ebenfalls nach Hause geschickt und befindet sich dann in häuslicher Isolation oder war vorher schon aufgrund unserer Ermittlung in einem anderen Fall in Quarantäne. Insofern fühlt es sich für einen Menschen in Quarantäne ganz ähnlich an wie für einen Menschen in Isolation, schließlich dürfen beide vor allem eins nicht: das Haus verlassen. Der Unterschied liegt darin, dass Menschen in Isolation von ihrer Infektion wissen und telefonisch ärztlich begleitet werden. Im Moment sind wir drei Ärztinnen am Gesundheitsamt, die ausschließlich Patienten in Isolation betreuen bzw. deren Isolation nach Gesundung wieder aufheben.

Wie lange dauert die Isolation?

Die wissenschaftliche Einschätzung nach dem Stand der Dinge lautet: Ab dem Auftreten von Symptomen, also dem Ausbrechen der Erkrankung, sind die Patienten für 14 Tage infektiös. Im Gegenzug gilt man laut RKI als gesund, wenn mindestens 14 Tage nach Symptom-Beginn vergangen sind und davon mindestens die letzten zwei Tage komplett symptomfrei waren. Wobei ich nochmal ganz deutlich sagen möchte: Das ist die im Moment geltende Regel. Es ist eine neue Erkrankung, wir lernen täglich ganz viel Neues dazu. 

Was sind die häufigsten Symptome?

In den Gesprächen mit meinen Patienten wird sehr einhellig Fieber genannt, das nach zwei bis drei Tagen wieder weg ist. Der oft genannte Schnupfen ist bei genauerem Nachfragen kein richtiger Schnupfen, sondern eher eine verstopfte Nase, im Schnitt für vier bis fünf Tage. Der trockene Husten hält sich da schon länger, bis zu zwei Wochen berichten Patienten. Oft verläuft er milde, eher ein Halskratzen. Von Durchfall berichten einige, aber oft höre ich von einer allgemeinen Abgeschlagenheit. Ich muss natürlich einschränkend dazu sagen, dass ich nicht mit einer repräsentativen Anzahl an Patienten telefoniert habe. Das sind also lediglich Erfahrungswerte.

Wie soll die Isolation eines Familienmitglieds funktionieren?

Das ist in der Tat ein echtes Problem. Wenn ein Familienmitglied positiv getestet wurde, muss es sich von den übrigen Familienmitgliedern, die ja nur Kontaktpersonen sind, isolieren. Das RKI hat dafür praktische Tipps parat, wie zum Beispiel die Mahlzeiten getrennt einzunehmen oder verschiedene Badezimmer zu benutzen. Das mag Patienten mit großen Häusern oder einer separaten, unbewohnten Einliegerwohnung gelingen, aber diesen Luxus haben eben nicht alle. Ich bin da tatsächlich skeptisch, ob das wirklich gut klappen kann. 

Eine gute Nachricht zum Schluss?

Wenn ich die Isolation aufhebe, kommt ein Satz am häufigsten: Na, wenn´s das schon gewesen ist...!

Update vom 06.04.2020, 16.35 Uhr: Acht neue Todesopfer - insgesamt 34 Menschen gestorben

Wie das Landratsamt Würzburg am Montagnachmittag (6. April 2020) mitteilt, ist die Zahl der Corona-Toten erneut um acht gestiegen. Damit sind inzwischen 34 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der auf Corona positiv getesteten Personen liegt aktuell bei 666. Von den acht neuen Todesfällen stammen erneut zwei Personen aus dem St. Nikolausheim. Die anderen sechs Todesopfer waren Bewohner des Hans-Sponsel-Hauses. "Alle acht Verstorbenen waren multimorbide, ihre Geburtsjahre liegen zwischen 1927 und 1942", heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamtes. 

Update vom 04.04.2020, 17 Uhr: Drei weitere Todesfälle und 48 Neuinfizierte

Würzburg bleibt weiter fest im griff des Coronavirus: Wie das Gesundheitsamt am Samstag mitteilt, sind drei weitere Senioren im Landkreis Würzburg gestorben. Außerdem hat sich die Zahl der Infizierten auf 634 erhöht. Als gesund entlassen wurden heute 28 Personen, insgesamt bereits 152 Patienten. 

Am Samstag verstarb eine weitere Bewohnerin des St. Nikolausheims in Würzburg. Die 93-Jährige litt an schweren Vorerkrankungen und ist der 19. Todesfall seit Beginn der Corona-Infektionen in diesem Heim. Aus dem Hans-Sponsel-Haus der AWO in Würzburg verstarben heute eine 92-jährige und eine 79-jähirge Bewohnerin; beide litten an schweren Vorerkrankungen (insgesamt 6 Todesfälle in diesem Heim). 

Somit sind bei derzeit 25 Todesfällen aktuell 457 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. 

Neu unter häusliche Quarantäne gestellt wurden heute 101 Personen, entlassen werden konnten heute 20 Personen. Aktuell befinden sich somit 1.343 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation. 

Update vom 03.04.2020, 17.05 Uhr: Weiterer Todesfall im Seniorenheim - nun 22 Corona-Opfer in der Region Würzburg

Das Landratsamt gibt am Freitagnachmittag (03.04.2020) den 18. Todesfall im Seniorenheim St. Nikolaus bekannt. Demnach ist eine 89-jährige Frau, die schwer vorerkrankt war, an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Verstorbenen auf 22 Personen in der Region Würzburg, davon 18 im Seniorenheim St. Nikolaus. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 16 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 03.04.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 586. Als gesund entlassen wurden insgesamt 124 Patienten. Nach dem weiteren Abzug der insgesamt 22 Verstorbenen sind somit aktuell 440 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.

Weiter wurden insgesamt 2396 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 957 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden, somit sind aktuell 1439 Patienten unter häusliche Quarantäne gestellt.

Update vom 03.04.2020, 16.20 Uhr: Akademie Frankenwarte meldet auch wegen Corona Insolvenz an

Der Trägerverein der weit über die Region Würzburg hinaus bekannte Akademie Frankenwarte hat am Freitag einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das berichtet der Evangelische Pressedienst (epd) am Freitagnachmittag (03.04.2020). Ob die Akademie nach dem Ende des Katastrophenfalls in Bayern zur Eindämmung der Corona-Pandemie ihren Betrieb noch einmal aufnehmen kann, sei ungewiss, wie die Gesellschaft für Politische Bildung (GfPB) auf ihrer Internetseite mitteilte.

Die Akademie steht der SPD nahe, sie kooperiert zum Beispiel mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).  Bereits seit Jahren sei die finanzielle Situation des Trägervereins angespannt gewesen. Trotz Sanierungsmaßnahmen habe man die Finanzierungslücke, die durch den Wegfall der Fördermittel der FES entstanden war, letztlich nicht schließen können, teilte der Vorstand der GfPB weiter mit. Die Verunsicherung durch die Corona-Pandemie habe die finanzielle Lage weiter verschlechtert. Bereits seit Anfang März seien massiv Buchungen storniert worden. Durch die Schließung wegen des Katastrophenfalls habe man nun gar keine Einnahmen.

Laut GfPB bestehen „keine Verbindlichkeiten gegenüber Vermietern oder Lieferanten“, alle Gehälter und Sozialabgaben seien überwiesen. Dennoch drohe „in wenigen Monaten“ die Zahlungsunfähigkeit, womit eben ein Insolvenzgrund vorliege. An der Akademie Frankenwarte mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Tagungshotel mit 47 Zimmern gab es pro Jahr durchschnittlich 150 Veranstaltungen der GfPB, zu der mehr als 4000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland kamen. Der Verein beschäftigt aktuell zehn Vollzeit- sowie 17 Teilzeitkräfte..

Update vom 03.04.2020, 12.25 Uhr: Gesundheitsamt: Kenntnis der Fallzahlen pro Gemeinde bietet eine gefährliche Scheinsicherheit

Zahlreiche Menschen fragen sich, warum das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg nicht über die aktuellen Fallzahlen in den einzelnen Landkreisgemeinden informiert. Dazu bezieht die Behörde nun in einer Pressemitteilung Stellung.

Dr. Johann Löw, Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, erklärt: „Hierfür gibt es mehrerer Gründe: Das Wissen darum, ob in einer Gemeinde zehn oder hundert Corona-Infizierte leben, bietet keine erhöhte Sicherheit für den Einzelnen. Wir müssen mittlerweile von einer hohen Dunkelziffer ausgehen und es gibt tatsächlich mittlerweile in fast jeder Landkreisgemeinde positiv getestete Personen. Der einzig wirksame Schutz vor einer Ansteckung ist die Einhaltung der Kontaktsperre und der Hygieneregeln. Zudem könnte in kleineren Gemeinden die Kenntnis über die Anzahl der Infizierten zu einer Stigmatisierung der Betroffenen führen – wie leider teilweise schon geschehen. Schuldzuweisungen helfen in unserer Situation jedoch überhaupt nicht weiter, sondern nur umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten jedes einzelnen.“

Selbstverständlich würden Bürgermeister informiert, wenn sich eine Häufung von Fallzahlen in ihrer Gemeinde ergibt. Medienvertreter gegenüber bestätige das Gesundheitsamt nur auf konkrete Anfragen hin, ob das Gesundheitsamt von einer Häufung weiß. Auch Landrat Eberhard Nuß bittet hier um Verständnis: „Unsere Mitarbeiter im Gesundheitsamt leisten seit fünf Wochen unermüdlich und über die persönlichen Belastungsgrenzen hinaus alles, was zur Bewältigung der Pandemie erforderlich ist. Wir alle sind zu solidarischem Handeln, Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen und Hygieneregeln aufgefordert. Es kann in diesen Zeiten nicht um Schuldzuweisungen gehen, sondern um Rücksichtnahme und Verantwortung für die Schwächsten.“ 

Update vom 02.04.2020, 18.40 Uhr: 17. Todesfall im Seniorenheim St. Nikolaus

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus  hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Damit erhöht sich die Anzahl der Verstorbenen durch das Coronavirus auf 21 Personen in der Region Würzburg. Der 92-Jährige  war schwer vorerkrankt. Es ist der 17. Todesfall im Seniorenheim St. Nikolaus.

Insgesamt meldet das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg in den letzten 24 Stunden 32 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 02.04.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der erkrankten Personen auf 570.

Update vom 01.04.2020, 16.35 Uhr: 32 neu infizierte Corona-Patienten in Stadt und Kreis

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den vergangenen 24 Stunden 32 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 01.04.2020, 14.30 Uhr). Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 538.

Als gesund entlassen wurden insgesamt 78 Patienten, davon 14 in den vergangenen 24 Stunden. Nach dem weiteren Abzug der insgesamt 20 Verstorbenen sind somit aktuell 440 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.

Weiter wurden insgesamt 2269 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 728 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden, davon alleine 102 in den letzten 24 Stunden. Somit sind aktuell 1541 Patienten unter häusliche Quarantäne gestellt.

Update vom 01.04.2020, 14.05 Uhr: Zwei Teststrecken in Betrieb - Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen werden geahndet

Laut Landratsamt sind am Dienstag (31.03.2020) die Corona-Teststrecken von Stadt und Landkreis Würzburg zum Einsatz freigegeben worden. Am ersten Nachmittag seien dort bereits 39 Tests vorgenommen worden.

Die Teststrecken sind ausschließlich für Personen gedacht, die vom Gesundheitsamt, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern oder Kassenärzten zur Testung vorgesehen sind. „Die Teststrecken, die von zwei Ärzten und Sanitätspersonal des Bayerischen Roten Kreuzes besetzt sind, bieten zusätzliche Testkapazitäten bei möglichst wenig Patientenkontakt und möglichst wenig Verbrauch von Schutzausrüstung“, betont Harald Rehmann, Leiter des Amts für Zivil- und Brandschutz. Die Strecke entstand kurzfristig über das Wochenende in enger Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Würzburg gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Technischen Hilfswerk und dem Bayerischen Roten Kreuz. 

Beide Strecken sind in einer Drive-Thru-Lösung angelegt, wie Kerstin Gressel vom Landratsamt Würzburg, eine Organisatorin der Strecken, erklärt: „Personen, die von Kassenärzten, Gesundheitsamt oder Kassenärztlicher Vereinigung Bayern evaluiert wurden und telefonisch einen Termin zur Testung mitgeteilt bekommen haben, fahren über die Einfahrt in der Max-Planck-Straße auf den Parkplatz des VCC und halten dort ihren Personalausweis bereit.“ Die zur Testung vorgesehenen Personen verlassen ihren Wagen nicht, sie lassen die Fensterscheiben geschlossen. Im Testbereich selbst wird eine Probe mittels eines Abstriches genommen - nur hierfür wird kurz die Fensterscheibe geöffnet. „Innerhalb von zwei bis drei Tagen dürfte das Ergebnis der Testung vorliegen“, so Gressel.

Wer negativ getestet ist, erhält das Ergebnis von der Kassenärztlichen Vereinigung, wer mit dem Corona-Virus infiziert ist, erhält Handlungsanweisungen über das Gesundheitsamt. Das Testmaterial ist über Gesundheitsamt und Kassenärztliche Vereinigung organisiert, die Schutzausrüstungen über Landratsamt und Stadt Würzburg. 

Unterdessen appelliert Landrat Eberhard Nuß an die Bürger, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten. Laut Landratsamt hätten die Polizeiinspektionen Würzburg-Land und Ochsenfurt seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkung in Bayern am 24. März 2020 zahlreiche Verstöße an das Landratsamt gemeldet.

Diese würden nun geahndet, so die Behörde. Die meisten Meldungen betreffen das Nichteinhalten des vorgeschriebenen Mindestabstandes und das Verlassen der eigenen Wohnung ohne triftigen Grund. Für beide Verstöße sieht der gemeinsame Bußgeldkatalog des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und des Bayerischen Gesundheitsministeriums jeweils Regelsätze in Höhe von 150 Euro pro Person vor. 

Update vom 31.03.2020, 17.29 Uhr: Todesfälle in Würzburg steigen auf 20 an

Wie das Landratsamt Würzburg am Dienstagabend (31. März 2020) mitteilt, ist die Zahl der Corona-Toten in Würzburg inzwischen auf 20 angewachsen. Während im Seniorenheim St. Nikolaus bereits 16 Menschen an Covid-19 starben, beklagt mittlerweile auch das Hans-Sponsel-Haus der AWO vier Todesfälle. Drei kamen im Verlauf des Tages dazu. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigte in den letzten 24 Stunden 41 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 31.03.2020,14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der auf das Coronavirus positiv getesteten Personen insgesamt auf 506. Als gesund entlassen wurden insgesamt 64 Patienten, davon 20 in den vergangenen 24 Stunden.  Mehr als 1500 Menschen sind derzeit noch immer in häuslicher Quarantäne. 

Update vom 30.03.2020, 17.30 Uhr: Drei  weitere Todesfälle im Seniorenheim St. Nikolaus

Im Seniorenheim St. Nikolaus ist es zu drei weiteren Todesfällen gekommen. Damit erhöht sich die Anzahl der Verstorbenen auf 17 Menschen in der Region Würzburg. Alle drei Patienten waren hochbetagt (zwei Frauen im Alter von 105 beziehungsweise 94 Jahren sowie ein 88-jähriger Mann) und schwer vorerkrankt, wie das Landratsamt Würzburg am frühen Montagabend (30.03.2020) mitteilte. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigte in den letzten 24 Stunden 21 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 30.03.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona positiv getesteten Personen auf 465. Als gesund entlassen wurden insgesamt 44 Patienten, davon sieben in den vergangenen 24 Stunden. Nach dem weiteren Abzug der insgesamt 17 Verstorbenen sind somit aktuell 404 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.

Weiter wurden insgesamt 2025 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 521 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden, davon alleine 30 in den letzten 24 Stunden. Somit sind aktuell 1504 Patienten unter häusliche Quarantäne gestellt.

Update vom 29.03.2020, 20.00 Uhr: Noch ein Todesfall in Seniorenheim

Wie das Landratsamt Würzburg mitteilt, ist ein weiterer Bewohner des Seniorenheims St. Nikolaus in Würzburg an Covid-19 gestorben. Der 80 Jahre und schwer vorerkrankte Mann ist am Wochenende verstorben.

Die Anzahl der Verstorbenen in der Region Würzburg erhöht sich damit auf 14 Personen, 13 davon waren im Seniorenheim St. Nikolaus wohnhaft.

Update vom 28.03.2020, 17.45 Uhr: Inzwischen 13 Tote in Stadt und Landkreis Würzburg

Das Landratsamt Würzburg gab am Samstagabend bekannt, dass ein neues Todesopfer aufgrund einer Coronavirus-Infektion zu beklagen ist. Ein "multimorbider" Mann sei gestorben, heißt es in der Mitteilung. 

Update vom 27.03.2020, 18 Uhr: Mittlerweile zwölf Tote - 33  Neu-Infizierte

Wie das Landratsamt aus Würzburg mitteilte, ist mittlerweile der Tod eines weiteren Bewohners des Seniorenheims St. Nikolaus in Würzburg bestätigt. Auch er war zuvor an dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankt. Damit sind insgesamt zwölf Bewohner des Seniorenheims an der Lungenkrankheit gestorben.

Weiter bestätigte das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg in den letzten 24 Stunden 33 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: Freitag, 14.30 Uhr). Somit sind insgesamt 376 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. Aktuell befinden sich 1676 Personen in häuslicher Quarantäne.

Update vom 27.03.2020, 12 Uhr: Trotz elf Toten - Seniorenheim wird nicht evakuiert 

Das Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus, in dem bisher elf Bewohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, soll nicht evakuiert werden. Das teilten Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und der Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, Johann Löw, am Freitag (27.03.2020) mit.

Die Isolierung der positiv auf das Virus getesteten Personen auf Stationen innerhalb der Einrichtung sei nach langer Abwägung aller Faktoren die medizinisch sinnvollste Lösung, hieß es. Schuchardt betonte, die Einrichtung leide derzeit vor allem an einem Mangel an Personal und Schutzkleidung.

Den Angaben vom Freitag zufolge wohnen in der Einrichtung zusammen mit einer Nachbareinrichtung derzeit 161 meist hochbetagte und demenzkranke Menschen.

Update vom 26.03.2020, 18.15 Uhr: Erneuter Todesfall in Altenheim - Opferzahl steigt auf elf

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus ist ein weiterer Bewohner an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Dies teilte das Landratsamt Würzburg am Donnerstagabend (26.03.2020) mit. Insgesamt kamen in dem Heim innerhalb kurzer Zeit elf Menschen ums Leben. 

Alle Bewohner und das gesamte Pflegepersonal dieses Heimes wurden nun getestet. Über eine mögliche Evakuierung oder andere Maßnahmen zur Trennung von gesunden und infizierten Bewohnern wird erst noch entschieden. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigte in den letzten 24 Stunden 46 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 26.03.2020, 14.30 Uhr). Somit sind insgesamt 343 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet.

Seit dem Ausbruch der Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg am 4. März 2020 konnten in den letzten 24 Stunden erneut sechs positiv auf das Corona-Virus Getestete als genesen entlassen werden. Damit erhöht sich die Zahl der Genesenen auf insgesamt 24. Laut Gesundheitsamt spannen sich die Altersstufen der Genesenen von Jahrgang 1951 bis zu einem zehnjährigen Kind. Die Verläufe der Erkrankung waren sehr unterschiedlich, ebenso die Symptome und der Zeitpunkt des Auftretens der ersten Krankheitsanzeichen. 

Aktuell sind 1307 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt, davon 88 Personen in den letzten 24 Stunden. 156 Personen, die unter häuslicher Quarantäne oder als positiv Getestete unter Isolation standen, konnten seit gestern daraus entlassen werden. 

Update vom 26.03.2020, 12.30 Uhr: 297 Coronavirus-Infektionen in Würzburg

Mittlerweile gibt es insgesamt 297 Coronavirus-Infektionen in der Stadt Würzburg und dem Landkreis. Zehn Todesfälle wurden bisher gemeldet. 

Update vom 25.03.2020, 16.50 Uhr: 26 weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 26 weitere auf Covid-19 positiv getestete Personen (Stand: 25.03.2020,14.30 Uhr). Somit sind insgesamt 297 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet., wie das  Landratsamt Würzburg mitteilte.

Demnach sind aktuell 1287 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt, davon 77 Personen in den letzten 24 Stunden. Weiter konnten drei Patienten als gesund entlassen werden, so dass sich deren Anzahl auf insgesamt 16 erhöht.

Update vom 25.03.2020, 10.51 Uhr: Covid-19 fordert zehntes Todesopfer in Würzburger Seniorenheim

Unter den Bewohnern der Würzburger Senioreneinrichtung St. Nikolaus ist ein zehnter Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das gab Würzburgs Bürgermeister Christian Schuchardt (CDU) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekannt. Alle zehn Toten seien hochbetagt gewesen und hätten erhebliche Vorerkrankungen gehabt.

In der Einrichtung, die zum städtischen Bürgerspital gehört, sind auch zahlreiche Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Inzwischen wird auch die Stiftungsdirektorin Annette Noffz auf eine mögliche Infektion getestet, wie Schuchardt mitteilte. Ein Ersatz von Mitarbeitern durch Sanitätspersonal der Bundeswehr, wie ursprünglich angedacht, sei nicht möglich. Das Bundeswehrpersonal stehe nicht zur Verfügung, sagte Schuchardt.

Telefon-Hotline für Fragen zu Corona eingerichtet

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 09131 68 08-51 01 können besorgte Bürger Fragen stellen.

Um einer Ansteckung mit Coronavirus, aber auch mit anderen Krankheiten wie Influenza, vorzubeugen, empfiehlt es sich, gründlich Hände zu waschen und andere hygienische Maßnahmen zu ergreifen.