Gegen 09:30 Uhr raste ein Audi mit tschechischer Zulassung auf der A3 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz mit 193 Kilometer pro Stunde an einer Messstelle der Autobahnpolizei vorbei. Erlaubt war in diesem Bereich allerdings nur eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde. Eine Streife konnte das Fahrzeug wenig später anhalten und den 37-jährigen Fahrer zur Rechenschaft ziehen. Der Bußgeldkatalog sieht für die Überschreitung von 73 Kilometer pro Stunde außerhalb geschlossener Ortschaft ein Bußgeld von 600 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot vor. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Mit einem noch höheren Bußgeld muss ein Sportwagenfahrer aus Österreich rechnen, dem zivile Verkehrsüberwacher mit ihrem Videofahrzeug auf der B8 gefolgt waren. Statt mit 100 Kilometer pro Stunde rauschte der Mann mit "165" in Richtung Kitzingen. Als die Beamten den Mann in dem 495 PS starken Jaguar stoppten und ihn mit dem Messergebnis konfrontierten, räumte der 27-Jährige unumwunden ein, das Tempolimit ignoriert zu haben. Für den Test des Wagens war er extra nach Würzburg angereist. Die etwas zu flotte Probefahrt wird ihm nun rund 900 Euro Bußgeld kosten, sowie vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei und ein Fahrverbot von zwei Monaten einbringen.