Gleich zweimal wurde ein Autofahrer am Mittwoch wegen des Verdachts einer Fahrt unter Drogeneinwirkung angezeigt. Der Mann hatte sich nach einer Kontrolle durch die Hessische Polizei nicht an die angeordnete Zwangspause gehalten, war auf der A 3 weitergefahren und prompt in der Nacht zum Donnerstag von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried wieder gestoppt worden.

Bei der Kontrolle bei Wiesbaden hatten die Polizisten etwa ein Gramm Marihuana sichergestellt, bei dem 29-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten festgestellt und ihn deshalb angezeigt. Außerdem verboten sie dem Mann weiterzufahren. Erst nach Mitternacht hätte er seine Fahrt fortsetzen dürfen. Gegen 22.45 Uhr war er aber schon mit seinem in Österreich zugelassenen BMW bei Würzburg unterwegs.

Als ihn die Autobahnpolizisten dann kontrollierten, wirkte er sehr nervös. Nachdem die Polizisten Hinweise auf die polizeilichen Maßnahmen ihrer Kollegen aus Hessen gefunden und ihn wegen des Verdachts des Drogenkonsums befragt hatten, räumte der Mann ein, einen Joint geraucht und die Fahrt vorzeitig fortgesetzt zu haben.

Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, sein Fahrzeugschlüssel sichergestellt und seine Heimreise, bis er wieder fahrtüchtig war, unterbunden. Bestätigt das Ergebnis der Blutuntersuchung den erneuten Verdacht der Ordnungshüter, wird sein Konto in der Flensburger Sünderkartei um weitere vier Punkte erhöht. Außerdem muss der Mann mindestens mit einem Bußgeld von 1.000 Euro und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen. pol