Gegen 22.10 Uhr fuhr ein 46-jähriger Mann aus dem Landkreis Würzburg nach eigenen Angaben mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn 7 in Richtung Ulm. Etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Kitzingen erkannte er bei anhaltendem Regen das Wohnwagengespann einer norddeutschen Familie zu spät und fuhr auf.

Durch die Wucht des Aufpralls riss der Anhänger ab, kam auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern und blieb schließlich auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung stehen. Der 31-jährige Familienvater konnte seinen Volvo auf dem Seitenstreifen anhalten. Der BMW des Auffahrers kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Sowohl der Unfallverursacher als auch das Ehepaar und dessen 15 Monate alte Tochter wurden mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Bei der Unfallaufnahme hatten die Autobahnpolizisten den Verdacht, dass der BMW-Fahrer Alkohol getrunken hatte. Ein Alkotest ergab über 1,2 Promille und bestätigte ihre Vermutung. Eine Blutentnahme folgte. Der Führerschein wurde sichergestellt. Zur Bergung der Fahrzeuge sperrten die Beamten kurzfristig beide Fahrstreifen in Richtung Ulm. Zu einem Stau kam es nicht. pol