Im Laufe des Tages mussten die Beamten auf den Autobahnen rund um Würzburg insgesamt 13 Unfälle aufnehmen. Zum Glück war dabei lediglich eine Leichtverletzte zu verzeichnen. Die übrigen Beteiligten waren mit dem Schrecken und Blechschäden davongekommen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro.

In Kombination mit der aktuellen Baustellensituation und infolge des erhöhten Verkehrsaufkommens zum Beginn der Osterferien sorgten die Unfälle letztlich dafür, dass sich der Verkehr insbesondere auf der A 3 dann auch den ganzen Tag über immer wieder kilometerlang staute.

Zum ersten Einsatz wurden die Beamten kurz nach 8.00 Uhr auf die A3 gerufen, heißt es im Polizeibericht. Hier wollte eine 31-Jährige an der Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld auf die Autobahn in Richtung Nürnberg aufgefahren. Als sich beim Einfädeln der Verkehr vor ihr zu stauen begann, konnte ein von hinten aufschließender Lkw-Fahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen, fuhr auf den Seat der Würzburgerin auf und schob diesen sogar noch leicht auf ein weiteres Auto. Schadensbilanz: drei verbeulte Fahrzeuge, rund 4.200 Euro Sachschaden. Danach kam es bis um 19.45 Uhr noch zu elf weiteren Unfällen, meist Auffahrunfällen aus Unachtsamkeit, die alle vergleichsweise glimpflich und ohne Verletzte abliefen.

Weniger Glück hatte dagegen eine 19-jährige Oberpfälzerin, die gegen 8.35 Uhr etwa einen Kilometer vor der Rastanlage Steigerwald Süd auf der A3 unterwegs war. Als sich der Verkehr vor ihr auf der linken Fahrspur staute, verlor sie beim Abbremsen die Kontrolle über ihren Pkw und sie schleuderte zunächst in die Mittelleitplanke. Danach prallte sie noch in einen davor befindlichen Honda Civic einer 63 Jahre alten Frau aus Erlangen, bevor sie mit ihrem VW auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam.

Bei dem Unfall zog sich die Verursacherin ein HWS-Schleudertrauma zu. Ihr erheblich beschädigter VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 7.500 Euro.