Nach der mehrstündigen Bergungsaktion mit drei Mobilkränen konnte der Verkehr auf der A7 Richtung Ulm gegen 16.30 Uhr wieder frei gegeben werden. Die Aktion hatte solange gedauert, weil der voll beladene Lastzug über eine relativ weite Entfernung aus der morastigen Wiese wieder auf die Fahrbahn zu heben war. Danach musste die Autobahn noch gereinigt werden.

Während der Bergungsaktion war die Richtungsfahrbahn Ulm auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Estenfeld und dem Autobahnkreuz Biebelried gesperrt. Der Rückstau auf der Autobahn erreichte zeitweise eine Länge von vier Kilometern und auch auf der Umleitungsstrecke, der Bundesstraße 19, herrschte bis zum Greinbergknoten auf fünf Kilometern stehender Verkehr vor. Der Umleitungsschleichverkehr sorgte in Würzburg auch in den Stadtteilen Lindleinsmühle und Lengfeld für ein merklich höheres Verkehrsaufkommen.

Auf der Autobahn kam es am späten Vormittag zwischen der Anschlussstelle Gramschatzer Wald und der Anschlussstelle Würzburg/Estenfeld trotz Verkehrswarnungen zu zwei Auffahrunfällen. Bei einem entstand nur geringer Sachschaden.

Bei dem anderen wurden alle sieben Insassen der beiden beteiligten Pkw leicht verletzt, einer etwas schwerer. Der auffahrende Pkw wurde von einer 34-jährigen Frau aus Oberfranken gesteuert, die mit vier Kindern unterwegs war. In dem zweiten Pkw saß ein Ehepaar aus Schweinfurt. Beide Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste geborgen. pol