Am Freitagmorgen hat sich laut Polizeibericht ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen ereignet. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, ein 33-Jähriger musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zwischenzeitlich gab es auf der B19 in beide Fahrtrichtungen eine Vollsperrung.



Autofahrerin geriet ins Schleudern

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr eine 30-Jährige aus dem Landkreis Würzburg mit ihrem Dacia die B19 stadteinwärts. Zwischen der Ausfahrt Heidingsfeld und der Konrad-Adenauer-Brücke geriet sie mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern. Daraufhin musste ein 51-Jähriger mit seinem Renault ausweichen und geriet in die Leitplanke. Ein 33-Jähriger erkannte mit seinem Alfa Romeo die Situation zu spät und fuhr auf den Dacia auf. Ein weiteres Fahrzeug fuhr kurz darauf ebenfalls in die in den Unfall verwickelten Autos auf.



Zwei Menschen schwer verletzt

Die Fahrerin des Dacia wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie wurde nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Fahrzeugführer des Alfa Romeo wurde ebenfalls schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ein weiterer Autofahrer wurde leicht verletzt.



Große Verkehrsbehinderungen

Die B19 musste zwischenzeitlich in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden und der Verkehr musste weiträumig - bereits ab der A3 - umgeleitet werden. Auf Grund eines zeitgleichen Unfalls auf der A3 kurz vor der Rastanlage Würzburg, bei dem zwei Fahrspuren gesperrt wurden, kam es zusätzlich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

An zwei Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf etwa 40.000 Euro. Die Polizeiinspektion Würzburg war mit mehreren Streifen vor Ort und wurde bei der Unfallaufnahme durch die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Autobahnmeisterei unterstützt.