Kurz nach 12:15 Uhr ist am Samstag der Notruf bei der Integrierten Leitstelle eingegangen, teilte die Polizei mit. Zu diesem Zeitpunkt fand eine Löschübung in der Gieshügeler Straße in Gerbrunn (Kreis Würzburg) statt. Ein 35-jähriger Mann, der Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr ist, wollte ein spezielles Übungsfass mit einer Flüssigkeit in Brand setzen.

Hierbei kam es zu einer Art Verpuffung und er zog sich dabei Verbrennungen am Oberkörper und im Gesicht zu. Zwei Angehörige einer Wasserrettungsorganisation, die zufällig vor Ort waren, erlitten beim Versuch des Ablöschens der Flammen ebenfalls Verbrennungen an den Händen. Ein 19 Jahre alter Feuerwehrmann musste auch medizinisch versorgt werden, weil Löschpulver in seine Augen geriet.

Ein Rettungshubschrauber lieferte den 35-Jährigen in eine Spezialklinik eine. Auch die anderen Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Etwa fünfzehn junge Personen von verschiedenen Jugendfeuerwehren, die während der Geschehnisse als Zuschauer vor Ort waren, sind nach dem Einsatz psychologisch betreut worden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat den Sachverhalt entsprechend aufgenommen.