Am Donnerstag, gegen 17.20 Uhr, befuhr ein 68-Jähriger mit seiner Honda den Zubringer der A3, in Fahrtrichtung Frankfurt, auf die A81. Nach eigener Aussage überfuhr er auf der regennassen Fahrbahn in der langgezogenen Linkskurve einen Bitumenstreifen. Seine Goldwing geriet ins Rutschen und kam anschließend nach links von der Fahrbahn ab. Glücklicherweise blieb er selber unverletzt, lediglich an der hochwertigen Maschine entstand ein Sachschaden von mindestens 8000 Euro. Das teilte die Polizei mit.

Nicht mal zwei Stunden später rutschte einem Kradfahrer, fast an gleicher Stelle, beim Überqueren der nassen Mittelstreifenmarkierung das Hinterrad weg. Der 48-jährige Fahrer und seine auf dem Soziussitz mitfahrende 47-jährige Ehefrau stürzten auf die Fahrbahn. Dabei erlitten sie diverse Prellungen und wurden letztendlich zur weiteren Behandlung in die Uni-Kliniken Würzburg verbracht. An der BMW einstand ein Sachschaden von 5000 Euro. Aufgrund der eingegangenen Notrufe, in denen von einer nicht ansprechbaren Sozia die Rede war, landete der vorsorglich verständigte Rettungshubschrauber auf dem Zubringer. Die Fahrbahn war dadurch für 45 Minuten gesperrt.

Warnung der Polizei

Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass es, gerade für einspurige Fahrzeuge, beim Überqueren oder Befahren nasser Fahrbahnmarkierungen und Bitumenstreifen äußerst gefährlich sein kann.

Die für alle Verkehrsteilnehmer geltende Regel, seine Fahrweise den veränderten Straßenverhältnissen bei Regen anzupassen, bedeutet für Roller- und Motorradfahrer zusätzlich, dass das Bremsen, Beschleunigen und in Schräglage fahren, an den gennanten Stellen, wenn möglich zu vermeiden ist oder dabei äußerste Vorsicht walten zu lassen.