Gegen Mitternacht hatte ein 20-jähriger Musiker einer Jungmusikergruppe, die sich zur Zeit auf Europareise befindet, am Würzburger Bahnhof von einem Unbekannten eine geringe Menge, angeblich Marihuana, gekauft.

Im Hotel in der Frankenstraße baute der junge Mann daraus einen Joint, rauchte es und ließ auch drei weitere Bandmitglieder im Alter von 19 bis 22 Jahren davon probieren. Der Konsum des Betäubungsmittels hatte schnell schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Einer der Männer musste intensivmedizinisch betreut werden, alle anderen waren stark benommen und wurden ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Reste der Miaschung stellte die Würzbuger Polizei sicher.

Vieles spricht dafür, dass es sich bei dem Rauschmittel um eine sogenannte Kräutermischung gehandelt hat. Wann die vier Männer, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, aus den Krankenhäusern entlassen werden, ist noch nicht bekannt.