Ein 43-jähriger Autofahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus, nachdem er am späten Samstagnachmittag auf der A 3 mit seinem Anhängergespann ins Schleudern geraten war und sich im rechten Straßengraben überschlagen hatte.

Nach momentanen Ermittlungen war der aus Köln stammende Autofahrer auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Er hatte an seinem "Defender" einen Sportanhänger mit einem Segelflugzeug als Ladung befestigt. Augenzeugen berichteten, dass das Gespann gerade einen Lkw überholen wollte, als sich der Anhänger aufgeschaukelt und unmittelbar vor dem Führerhaus des Lkws nach rechts von der Fahrbahn geschleudert wurde. Zu einer Berührung mit dem Lkw kam es hierbei nicht.

Das Auto kam auf der Fahrzeugseite liegend zum Stehen. Der Fahrer konnte zwar noch selbst aus dem Wrack klettern, dennoch hatten einige Verkehrsteilnehmer angehalten und leisteten "Erste Hilfe".

Der verständigte Rettungsdienst und die freiwillige Feuerwehr aus Kist waren schnell vor Ort. Für die Dauer der Bergung musste ein Fahrstreifen gesperrt werden. Zunächst übernahm die Feuerwehr Kist die Verkehrsabsicherung, wurde dann aber von der Autobahnmeisterei abgelöst. Es kam aufgrund des schwachen Verkehrs, zu keinen größeren Behinderungen.

Der Kölner war alleine unterwegs und ein Fremdverschulden lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt ausschließen. Zur weiteren medizinischen Untersuchung wurde der verletzte Fahrer in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Das total beschädigte Segelflugzeug und der Transportanhänger, mussten mit einem Tieflader abtransportiert werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro an dem Segelflugzeug, 15.000 Euro an dem Hänger. Das Auto erlitt wirtschaftlichen Totalschaden mit ca. 10.000 Euro.