Schweinfurt
Feuer

Schweinfurt: Brand in Kugellagerfabrik - fünf Menschen in Krankenhäusern, Kripo ermittelt

In einer Kugellagerfabrik in Schweinfurt hat es am Dienstag gebrannt. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. Fünf Menschen mussten vorsorglich in Krankenhäuser gebracht werden.
In einer Kugellagerfabrik im unterfränkischen Schweinfurt ist am Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Fünf Menschen kamen vorsorglich in Krankenhäuser. Symbolfoto: Jennewein Photo/Adobe Stock

Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Dienstagnachmittag (22. Oktober 2019) in einer Kugellagerfabrik in Schweinfurt (Unterfranken) ein Feuer ausgebrochen. Die betroffenen Firmengebäude wurden von den Einsatzkräften geräumt, wie die Polizei berichtet. Der Rettungsdienst untersuchte zahlreiche Mitarbeiter, die offenbar Rauchgase eingeatmet hatten. Fünf von ihnen kamen vorsorglich in Krankenhäuser.

Kurz vor 13.30 Uhr ging die Mitteilung über den Brand bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Als die erste Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt am Einsatzort in der Hans-Böckler-Straße eintraf, drang bereits dichter Rauch aus einer Werkshalle. Ersten Ermittlungen zufolge könnte das Feuer im Bereich eines Transformators im Keller der Halle ausgebrochen sein.

Fünf Menschen kamen in Krankenhäuser

Zahlreiche Feuerwehren aus dem Umfeld waren zur Brandbekämpfung im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot am Brandort, um die Mitarbeiter der Firma zu versorgen. Insgesamt 300 Personen wurden untersucht. Fünf kamen vorsorglich in umliegende Krankenhäuser.

Was die Ursache für das Feuer war, ist nun Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Schweinfurt geführt werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen bislang nicht vor.

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