Im April diesen Jahres sorgte ein Luchs des Städtischen Wildparks Schweinfurt für Aufsehen und einen regelrechten Hype. Die Raubkatze mit dem Namen Rufus gilt seitdem als Deutschlands dickster Luchs. Die Menschen machten sich Sorgen um das offensichtlich adipöse Tier und fragten sich, ob es krank sei. Der Leiter des Wildparks, Thomas Leier, versicherte damals: "Rufus ist zwar dick, aber gesund". Trotzdem wolle man ihm dabei helfen, ein paar Kilo abzuspecken.

Warum ist er so dick? Darum sieht Luchs "Rufus" im Wildpark Schweinfurt so aus

Hat das geklappt? Und wie geht es dem inzwischen 13 Jahre alten Luchs heute? inFranken.de hat beim Wildpark nachgefragt. Thomas Leier, Leiter des Städtischen Wildpark Schweinfurt, erklärt auf Anfrage: "Rufus ist zwar immer noch ,fett', aber gesund." Das Tier habe seit der vergangenen Berichterstattung noch nicht abgenommen.

Hitze macht dickem Luchs Rufus zu schaffen

Für das anhaltende Übergewicht des Luchses gibt es laut Aussagen des Leiters auch einige Gründe: Erstens würde Rufus noch immer Fleisch von anderen Tieren im Gehege stehlen, zweitens war auch die Hitzewelle der vergangenen Wochen für die Diät des Luchses nicht sonderlich hilfreich. Die Hitze habe dazu geführt, dass sich Rufus noch weniger bewegen wollte. Damit war sein Bewegungsradius kleiner als ohnehin schon, erklärt Leier. Die Wärme soll laut dem Wildpark-Leiter aber auch dazu geführt haben, dass der Luchs etwas weniger Appetit hatte. Rufus hat somit nicht noch mehr zugenommen - immerhin etwas.

Mehr Besucher wegen des dicken Luchses?

Dass durch das berühmt gewordene Tier mehr Besucher in den Wildpark gekommen sind, hätte Thomas Leier nicht beobachten können. Allerdings würden viele Gäste sagen, dass sie sich gerne den "dicken Rufus" anschauen.

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Bildnachweis: Leser-Foto: Jost Kessler