Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 7 Uhr in Dingolshausen (Kreis Schweinfurt). Hier war ein sieben Jahre alter Junge aus dem Hof des elterlichen Anwesens über den Gehweg bzw. eine Parkbucht gerannt, um zu einem bereits wartenden Schulbus zu gelangen. Das Fahrzeug stand an der gegenüberliegenden Haltestelle mit eingeschalteter Warnblinklichtanlage.

Hierbei übersah der Schüler offenbar ein aus Richtung Michelau kommendes Auto mit einem 43-Jährigen am Steuer. Der Junge rannte gegen den vorderen rechten Kotflügel bzw. Außenspiegel und brach sich dabei das Bein. Außerdem erlitt er Prellungen und Schürfwunden im Gesicht. Nach einer ersten Versorgung vor Ort durch einen Notarzt wurde der Schüler in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem zweiten Unfall in Marktheidenfeld (Kreis Main-Spessart) kam eine Schülerin mit leichteren Verletzungen davon. Die Achtjährige hatte an der Querungshilfe, Höhe Neuer Friedhof, die Fußgängerbedarfsampel betätigt und war nach Aussage eines Zeugen bei "Grün" über die Fahrbahn gegangen. Ein Autofahrer, der auf dem Äußeren Ring von der B8 kommend unterwegs war, übersah dabei offenbar das für ihn geltende Rotlicht.

Der 64-Jährige bremste dann allerdings ab und kam auf der Fußgängerfurt zum Stehen. Die Schülerin stieß gegen das rechte Eck des Autos und stürzte. Das Mädchen kam offenbar mit leichteren Verletzungen davon. Es wurde jedoch vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.