Eine Streifenbesatzung der Schweinfurter Polizei war gegen 22:30 Uhr in der Feldgasse auf einen 24-Jährigen aufmerksam geworden, den sie einer Kontrolle unterziehen wollte. Als der Mann merkte, dass sich die Polizei für ihn interessierte, suchte er sein Heil in der Flucht. Allerdings musste er schon nach kurzer Distanz feststellen, dass die ihn verfolgenden Polizisten zu schnell waren. Der 24-Jährige wurde an Ort und Stelle festgenommen. Wie sich herausstellte, hatte er auf seinem kurzen Fluchtweg einiges an Betäubungsmitteln weggeworfen. Beim Absuchen wurde auch ein Rauschgifthund eingesetzt. Dabei stellten die Fahnder auch dank der guten Nase des Vierbeiners insgesamt einige Gramm Amphetamin sowie eine geringe Menge Marihuana sicher.

Der Beschuldigte musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo sich bei den weiteren Ermittlungen dann auch der mutmaßliche Dealer sehr schnell herausgestellt hat. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt, die sofort in die laufenden Ermittlungen eingeschaltet wurde, war dann ein Durchsuchungsbeschluss ergangen. Dort tauchten die Beamten gegen 01:45 Uhr auf. Der 19-Jährige räumte sofort ein, dass er im Besitz von Amphetamin sei. Er händigte dann knapp 17 Gramm des Betäubungsmittels aus.

Auch in seinen Räumen kam der Rauschgifthund wieder zum Einsatz. Der Vierbeiner erschnüffelte dabei noch verschiedene Rauschgiftutensilien. Außerdem stellten die Beamten Gegenstände sicher, die darauf schließen lassen, dass der Beschuldigte möglicherweise auch als Graffiti-Sprayer unterwegs war. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen noch an.

Auch der 19-Jährige musste die Beamten zur Dienststelle begleiten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen beide Festgenommene noch in der Nacht wieder auf freien Fuß.