Entsprechende Meldungen wollte eine Unternehmenssprecherin gegenüber infranken.de nicht kommentieren; die Unternehmensspitze habe noch keine Entscheidung getroffen. Nach infranken.de-Informationen werden bei einem Eon-Ableger in Gelsenkirchen und vor Ort in Grafenrheinfeld die Pläne für den Abriss vorangetrieben.

Die Rückbauoption hat den Vorteil, dass das personelle Know-how im Kraftwerk genutzt und damit ein Großteil der Mitarbeiter nach dem Abschalten weiterbeschäftigt werden kann. Die Alternative wäre eine Einkapselung, um die Strahlung abklingen zu lassen. Ohnehin müssen die letzten Brennelemente etwa fünf Jahre im Abklingbecken bleiben, bevor sie entnommen werden können. mis