Bei einem Feuer ist am Freitagabend an einem Wohnhaus in der Nähe des Schweinfurter Hauptbahnhofs hoher Sachschaden entstanden. Die vier Bewohner kamen alle unverletzt ins Freie. Nach ersten Erkenntnisse könnte der Brand durch eine Kerze ausgelöst worden sein, berichtet die Schweinfurter Polizei. Die weiteren Ermittlungen hat noch in der Nacht die Kriminalpolizei übernommen.

Das Feuer war kurz vor 22 Uhr von einem Nachbarn entdeckt worden. Der Mann hatte daraufhin sofort einen Notruf abgesetzt. Gleichzeitig war auch eine Bewohnerin des in der Bayernstraße gelegenen Einfamilienhauses auf die Flammen im Dachgeschoss aufmerksam geworden. Alle vier Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in dem Anwesen aufhielten, konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

Als die Schweinfurter Feuerwehr eintraf, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern des Hauses. Die Polizei hatte zuvor die Halter von geparkten Autos verständigt, um so den zur Verfügung stehenden Einsatzraum für die Löschfahrzeuge zu vergrößern. Trotz ihres schnellen Einsatzes konnten die Löschmannschaften nicht verhindern, dass das Dachgeschoss komplett ausbrannte. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mindestens 80.000 Euro belaufen.

Noch in der Nacht kamen Beamte der Kripo Schweinfurt an den Brandort. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen spricht vieles dafür, dass eine brennende Kerze der Auslöser des Wohnhausbrandes war. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.