Der 29-jährige Pkw-Fahrer und seine 18-jährige Beifahrerin waren auf der Kreisstraße von Zell in Richtung Schweinfurt unterwegs. Offensichtlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und weil der Fahrer zudem unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand, kam das Auto zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend schleuderte es über die gesamte Fahrbahn nach links in den angrenzenden Graben. Hier überschlug sich der Pkw mehrfach und kam dann auf dem Dach in einem wasserführenden Bachbett rund zehn Meter neben der Fahrbahn zum Liegen.

Beide Fahrzeuginsassen konnten sich selbst aus dem Pkw-Wrack befreien. Nachdem der Fahrer seinen Fehler erkannte, versuchte er vor den eintreffenden Streifenbesatzungen der Polizei Schweinfurt zu flüchten. Er rannte in den angrenzenden Wald, doch er konnte nicht mit den sportlichen und durchtrainierten Polizeibeamten rechnen. Nach einem knapp viertelstündlichen Verfolgungslauf quer durch den Schweinfurter Stadtwald, klickten schließlich die Handschellen.

Ganz außer Atem und fix und fertig ließ sich der 29-Jährige widerstandslos festnehmen. Er wurde zur Polizei Schweinfurt gebracht, hier wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Wie sich bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, ist der Fahrzeugführer auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Beide Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt, am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 8000 Euro. pol