Letztendlich kann gesagt werden, dass der Einsatz noch glimpflich ablief und glücklicherweise kein größerer Schaden entstand. Der ebenfalls anwesende Rettungsdienst nahm die betreffende Familie, sechs Personen, zu einer vorsorglichen Nachschau mit in ein Krankenhaus.

Gegen 20.15 Uhr ging eine Brandmeldung vom betreffenden Anwesen ein. Kurze Zeit später trafen die Beamten am Einsatzort ein und konnten alle Bewohner des Mehrfamilienhauses unverletzt ins Freie evakuieren. Es wurde daraufhin festgestellt, dass ein Wäschetrockner einer in der Erdgeschoßwohnung lebenden 6-köpfigen Familie vermutlich auf Grund eines technischen Defektes in Brand geraten war und dadurch deren Wohnung teilweise verraucht und verrußt wurde.

Noch während die Feuerwehr sich um den Trockner kümmerte, fing das Gerät nochmals vollständig zu brennen an. Anschließend wurde eine komplette Lüftung des Gebäudes vorgenommen. Da der Verdacht bestand, dass die betroffene Familie eventuell den giftigen Rauch eingeatmet haben könnte, wurden sie dahingehend später im Krankenhaus untersucht.

Der Totalschaden am Gerät und der Schaden in der Wohnung wurden vorläufig auf insgesamt 3000 Euro geschätzt.