Kurz nach 7 Uhr ist ein 24-Jährige am Steuer des Sattelzugs auf der A71 in Richtung Erfurt unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Eigentlich wollte er die geladenen Milchprodukte im Raum Thüringen abliefern. Nach jetzigen Erkenntnissen ist er jedoch zwischen den Anschlussstellen Schweinfurt-West und Poppenhausen aufgrund eines vor ihm einscherenden Fahrzeugs erschrocken und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dort rutschte er ca. 50 Meter die Böschung entlang und streifte, als er wieder zurück auf die Straße lenkte, die dort beginnende Außenleitplanke. Letztendlich fuhr der 40-Tonner die abfallende Böschung hinab, kippte und blieb rund 5 Meter weiter unten auf der rechten Seite liegen.

Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Milchprodukte liefen aus dem Kühlauflieger nicht aus. Der Schaden am Sattelzug wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt, an der Leitplanke entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2500 Euro. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt- Werneck, umliegende Feuerwehren unterstützten an der Unfallstelle.

Für die Bergung muss eine von zwei Fahrspuren gesperrt werden.