Woran er letztendlich gestorben ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst, Wasserwacht, Feuerwehr und mehrere Suchhunde waren stundenlang im Einsatz.

Den ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich am Ufer des Sees mehrere Personen unter anderem zum Angeln getroffen. Laut Zeugen soll der 31-Jährige dann kurz vor 23.30 Uhr ins Wasser gesprungen sein und etwa bis zur Mitte des Sees geschwommen sein. Dann rief er plötzlich um Hilfe. Eine 23-Jährige schwamm sofort zu ihm und konnte ihn auch noch kurz packen, allerdings ging der Mann dann sofort unter. Die vorbildliche Helferin, die offenbar keine Chance hatte, den 31-Jährigen zu retten, musste schließlich selbst wegen einer Unterkühlung im Krankenhaus behandelt werden.

Die Zeugen alarmierten sofort über Notruf die Einsatzzentrale der Polizei und unter Leitung der Polizei Schweinfurt lief eine großangelegte Suchaktion auf dem See und im Uferbereich an. Hierbei beteiligten sich neben mehrere Polizeistreifen annähernd 30 Einsatzkräfte der Wasserwacht und genauso viele der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Drei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Notfallseelsorger waren im Einsatz sowie die Rettungshundestaffel mit acht Suchhunden. Gegen 4.15 Uhr konnte dann der Leichnam des 31-Jährigen aus dem See geborgen werden. pol