• Überfall vor fränkischer Sparkasse
  • Täter greift Mann an
  • Polizei fahndet aktuell

Sprüh-Attacke in Franken: Im mittelfränkischen Roth hat sich am Montagvormittag (19. August 2019) ein Angriff auf einen Mann vor einer Sparkassen-Filiale ereignet. Ersten Informationen der Polizei Mittelfranken zufolge versuchte der Täter ihm gegen 11.30 Uhr eine Tasche zu entreißen. In der Tasche befand sich ein hoher fünfstelliger Geldbetrag, den der Mann zur Sparkasse bringen wollte, wie die Polizei gegenüber inFranken.de bestätigte. Die Attacke scheiterte allerdings, da sich der Angegriffene vehement wehrte. Der Täter flüchtete daraufhin ohne Beute.

 

Roth: Täter auf der Flucht

Der Angreifer sprühte seinem Opfer eine "unbekannte Substanz" ins Gesicht. Auf Nachfrage von inFranken.de sagte ein Polizeisprecher, dass die Rother Feuerwehr die Substanz aktuell untersuche. Das zuständige Landratsamt will sich demnächst zu den Untersuchungen äußern. Am Nachmittag äußerte sich der Kommandant der Feuerwehr Roth: Es handle sich um einen Stoff, der zunächst einen ätzenden Anschein gemacht habe, deshalb sei die höchste Sicherheitsstufe aktiviert worden. Einsatzkräfte in Chemikalschutzanzügen haben das Material später untersucht. Die ersten Messungen ergaben, dass es sich um einen ungefährlichen Stoff handle, so Markus Dombrowsky gegenüber News5.

Jedoch ist noch unklar, um was für einen Stoff es sich genau handelt.

Die Polizei fahndet aktuell nach dem Täter. Hierzu haben die Beamten eine Beschreibung des Gesuchten veröffentlicht:

  • circa zwischen 20 und 25 Jahren alt
  • circa 180 Zentimeter groß
  • schlanke Statur
  • trug zum Tatzeitpunkt einen schwarzen Trainingsanzug, eine schwarze Cap und auffällig rot- bzw. orange-leuchtende Turnschuhe
  • europäisches Aussehen

Ein Hubschrauber kreist derzeit über Roth und dem Umland. Zusätzlich sind Hundestaffeln im Einsatz. An der Sparkasse befindet sich ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizeikräften. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Zeugen werden gebeten sich zu melden. Die Beamten nehmen Hinweise unter 0911/2112-3333 entgegen.

 

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tu