Bürgermeister Udo Baumann stellte die beiden Neuzugänge im Bischofsheimer Rathaus vor. Die Ausbildung wird zwei Jahre dauern und zum einen an der Verwaltungsschule in Würzburg zum anderen in der Stadtverwaltung Bischofsheim stattfinden.

Horschel ist 19 Jahre und kommt aus Sondheim/Rhön. Sie hat nach der Realschule eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolviert. Nun entschied sie sich für eine weitere berufliche Ausbildung bei der Stadt Bischofsheim. "Ich habe Interesse an der Verwaltung, es sind vielseitige und interessante Aufgaben", erklärt sie ihre Beweggründe.

Lange ist 31 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Gebürtig stammt er aus Sachsen-Anhalt, ist aber seit 1991 in Bischofsheim und wuchs hier auch auf. Nach einer Maurerlehre, dem Besuch der Berufsoberschule und 12 Jahren bei der Bundeswehr ist Lange nun für die letzten zwei Jahre freigestellt, um die Ausbildung für den mittleren nichttechnischer Beamtendienst zu absolvieren. "Bischofsheim ist für mich ideal, ich möchte hier sesshaft werden und suche einen sicheren Arbeitsplatz."

Seit einem Monat im Rathaus
Nachdem es im Herbst erst einmal mit einem theoretischen Block in der Verwaltungsschule los ging, sind die beiden Beamtenanwärter nun seit gut einem Monat im Rathaus in Bischofsheim, um in den ersten Wochen zunächst die Verwaltungsabläufe kennen zu lernen, das elektronische Ablagesystem und die Organisation der Verwaltung. Ende Januar geht es dann schon wieder mit der Theorie in Würzburg weiter.

Gezielt habe sich die Stadt Bischofsheim für den mittleren nichttechnischer Beamtendienst entschieden und nicht Auszubildende für eine reine Verwaltungsausbildung eingestellt, erklärte die geschäftsführende Beamtin Ulla Schröder. Die Ausbildung für den Beamtendienst sei speziell ausgerichtet auf die besonderen Anforderungen im nichttechnischen Beamtendienst.