TSV Aubstadt - Greuther Fürth II (Samstag, 14 Uhr)

Wird´s ein goldener Oktober für den TSV Aubstadt gegen die Fürther Reserve? Die bisherigen 22 Punkten plus drei aus dem Heimspiel wären eine sichere Basis für den Klassenerhalt.

SpVgg-Coach Petr Ruman (42), zwei Jahre Spieler bei Mainz 05 und sechs in Fürth wie auch sein Co-Spielertrainer Daniel Adlung (32) sind mit allen Wassern gewaschene Profis. Adlung, der alle 14 Regionalliga-Spiele dabei war, spielte beim VfL Wolfsburg, bei 1860 München, Energie Cottbus, Alemannia Aachen und der Ersten von Greuther Fürth. Damit ist er der ideale Leader seiner sehr jungen U23-Auswahl, von der nur der 24-jährige Daniel Steininger immer wieder mal Einsätze in der ersten Mannschaft bekommt.

"Der Gegner wird uns wieder alles abverlangen, spielerisch wie läuferisch. Dieser Adlung gibt seiner jungen Mannschaft eine gewisse Reife", sagt aubstadt-Trainer Josef Francic. Das Besondere am Tabellendritten: Seine Tore wurden von zwölf Spielern erzielt, maximal drei pro Spieler. Einen klassischen Torjäger haben sie nicht.

Petr Ruman sieht in Aubstadt längst nicht mehr den Underdog und ist froh, nicht am Saisonbeginn zu den Überraschten gehört zu haben. "Aubstadt gehört für mich zu den schwierigsten Spielen der Hinrunde. Sie haben eine gute fußballerische Qualität, und auch die Zuschauer werden ein Wörtchen mitzureden haben. Es ist vor der Saison nicht immer abzusehen, dass Aufsteiger so eine gute Rolle in der Liga spielen können. Aubstadt zeigt begeisternden Fußball mit guter Physis, macht es souverän und ist zurecht oben mit dabei."

Für Francic war das 2:0 gegen Rosenheim "sehr, sehr wichtig. Ich hoffe, er gibt uns den nächsten Schub und eine Portion Kopffreiheit, damit wir uns mit noch mehr Mumm präsentieren." Die angeschlagenen Köttler (Oberschenkel) und Dellinger (Knöchel) machten nur Athletik-Training; Volkmuth hat seine Sperre abgesessen.