TSV Großbardorf - TSV Abtswind 0:2 (0:1). Tore: 0:1, 0:2 Adrian Dußler (45., 81.), Gelb-Rot: Christopher Lenhart (17., Abtswind), Markus Kirchner (79., Großbardorf). Bes. Vorkommnisse: Felix Reusch (Abtswind) hält Foulelfmeter von Stefan Piecha (7.); Valentin Reitstetter (Großbardorf) schießt Handelfmeter an den Innenpfosten (17.).

Die Vorrunde endet für Großbardorf mit einer unnötigen bitteren Heimniederlage. Unnötig deshalb, weil die Grabfeld-Gallier, in den ersten 20 Minuten gleich zwei Elfmeter vergaben. "Wenn du in Großbardorf bestehen willst, brauchst du einen guten Torhüter. Und den hatten wir heute. Denn Felix Reusch hat überragend gehalten", lobte Uwe Neunsinger, der den TSV Abtswind erst unter der Woche übernommen hatte, seinen Keeper. Seine erste Großtat vollbrachte der Ex-Aubstäster als er früh einen berechtigten Foulelfmeter von Stefan Piecha entschärfte. Vorher hatte Christopher Lenhart Simon Snaschel gefoult. Piechas Schuss war nicht hart und platziert genug.

Nachdem Bardorfs Schlussmann Julian Schneider in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Philipp Hummel Sieger blieb, gab es die zweite Riese-Möglichkeit der Hausherren. Als der Abtswinder Christopher Lenhart einen Schuss mit der Hand im 16er abwehrte, zeigte Schiedsrichter Martin Götz erneut auf den Punkt. Zudem verwies er Lenhart mit Gelb-Rot des Platzes. Doch auch Valentin Reitstetter schaffte das 1:0 nicht. Er verlud zwar Reusch, aber sein Elfer landete am Innenpfosten und sprang ins Feld zurück.

Kalte Dusche vor der Pause

"In der ersten Halbzeit hätten wir den Sack zumachen müssen", sagte Benjamin Kaufmann. Doch so rächten sich die vergebenen Chancen. Abtswinds Adrian Dußler brachte mit einem sehenswerten Volleyschuss, der unhaltbar im Winkel einschlug, kurz vor der Pause in Führung. Zuvor trafen die Gastgeber durch Florian Dietz den Außenpfosten (26.) und Simon Snaschel setzte einen Kopfball aus fünf Metern freistehend über das Gästetor (43.).

"Was wir in der zweiten Hälfte boten, war viel zu wenig, um das Match zu drehen. Da haben wir uns kaum noch Chancen erspielt", sagte Kaufmann. Die einzige klare Chance hatte der eingewechselte Filip Lijesnic, dessen Kopfball knapp am Pfosten vorbeiflog (65.).

Als in der Schlussphase Markus Kirchner vom Platz flog, schwanden die Hoffnungen der Bardorfer endgültig. Auf der anderen Seite schnürte Adrian Dußler den Doppelpack. "Heute haben wir es nicht geschafft, in Überzahl die nötigen Räume, die wir bespielen wollten, zu bekommen. In der Offensive hat leider die Durchschlagskraft gefehlt", urteilte Trainer André Betz enttäuscht.madr

Großbardorf: Schneider - Kaufmann, Reitstetter, Kirchner, Poznic - Piecha, Waigand (61. Illig) - Rieß (57. Lijesnic), Dietz - Reith (84. Müller), Snaschel.