Die Memmelsdorfer Mannschaft von Trainer Bernd Eigner befindet sich zur Zeit knapp oberhalb des Striches, der den Klassenerhalt bedeutet, braucht also noch dringend Punkte für den Erhalt der Bayernliga. Klar ist auch, dass sich die beiden Memmelsdorfer Johannes Bechmann und Manuel Müller, die in der kommenden Runde für den Regionalligisten FC Schweinfurt 05 spielen werden, nicht mit einem Abstieg verabschieden wollen. Die Oberfranken agierten in den Spielen im Jahr 2014 recht erfolgreich und unterlagen lediglich dem Tabellenführer aus Bayreuth unglücklich mit 2:3. Drei Siege und vier Unentschieden in den restlichen Spielen - eine gute Bilanz, auch für den Trainer der Grabfelder. "Der SVM ist ein unbequemer Gegner, der sicher um jeden Zentimeter kämpfen wird. Das wird keine einfache Geschichte. Wir wollen aber unbedingt siegen, um den Abstiegskampf nicht entscheidend zu beeinflussen", sagt Ragati.

Nach drei Partien ohne Gegentreffer will auch dieses Mal Schlussmann Klaus Freisinger seinen Kasten sauber halten. "Drei Spiele zu Null, das gab es lange nicht mehr", meint der 27-jährige, der zur Zeit als Controller arbeitet, lächelnd. Er weist aber ausdrücklich darauf hin, dass dies nicht allein auf seinen Fangkünsten begründet ist. "Derzeit stehen wir hinten sicher. Das ist in der Rückrunde weitaus besser als in der Vorrunde. Wieder ein zu Null gegen Memmelsdorf wäre nicht schlecht. Das ist für mich natürlich ein Ziel. Wichtiger ist aber ein Erfolg der Mannschaft. Da bin ich optimistisch. Denn vorne sind wir immer für Tore gut." Ob dabei aber Bayernliga-Torjäger Alexander Mantlik mithelfen kann, ist noch nicht sicher. Hinter seinem Einsatz, er pausierte in Kitzingen wegen einer Bänderverletzung, steht ein dickes Fragzeichen. "Sonst sind aber alle Mann an Bord", sagt Ragati.