TSV Großbardorf - FSV Erlangen-Bruck 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Maximilian Zang (57.), 2:0 Daniel Leicht (86., Foulelfmeter).
"Die Gäste waren über die gesamte Spielzeit ein äußerst guter Gegner. Da musste meine Mannschaft schon eine tolle Leistung abliefern, um diese Partie siegreich zu gestalten." Auch Bardorfs ehemaliger Coach Hansjürgen Ragati attestierte dem Team von Normann Wagner eine gute Leistung, "Das war ein Match auf Augenhöhe, in dem meine ehemaligen Schützlinge sehr effektiv agierten. Das Team strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Man sieht deutlich die Geduld der Mannschaft im Wissen, dass man jederzeit imstande ist, ein Tor zu machen", lobte Ragati.

Diese Geduld zahlte sich auch nach 57 Minuten aus, als den Grabfeld-Galliern der Führungstreffer gelang. "Wir gingen verdient in Führung, da wir mehr für den Spielaufbau getan haben", befand Schönhöfer und hob hervor, dass der Treffer mustergültig herausgespielt worden war. Nach einem gelungenen Solo entlang der Strafraumgrenze steckte Mannschaftskapitän Manuel Leicht das Leder genau im richtigen Augenblick für den aufgerückten Außenverteidiger Maximilian Zang durch, der frei vor FSV-Schlussmann Stefan Krieger diesem keine Abwehrchance ließ. Nur drei Minuten später bewahrte TSV-Keeper Julian Schneider, der jetzt in zwölf Spielen erst sechs Gegentreffer hinnehmen musste, sein Team vor dem Ausgleich, als er einen platzierten Knaller des eingewechselten Aubrey Dolan bravourös aus dem Winkel fischte. Schon in der ersten Halbzeit zeigte der 19-jährige gebürtige Großbardorfer sein ganzes Können, als er gegen den durchgebrochenen Thomas Wilke per Fußabwehr rettete (34.).

In der Schlussphase wurde es noch einmal eng für die Hausherren, die einige brenzlige Situation überstehen mussten, wie ihr Trainer auch zugab. Das sah auch Ragati so: "Da hat der TSV einige Male Glück gehabt." Bestes Beispiel war der Pfostenschuss von Mutlu Kilic, der das Leder von Hakim Graine aufgelegt bekommen hatte. Die einen haben Pech mit einem Pfostenschuss, die anderen machen im Gegenzug das entscheidende 2:0. Nachdem Marco Müller Alexander Mantlik umgerissen hatte, verwandelte Manuel Leicht den berechtigten Foulelfmeter sicher zur Entscheidung.

"Wir haben verdient gesiegt", freute sich Schönhöfer und hob die deutliche Steigerung der Seinen gegenüber dem Frohnlach-Spiel hervor. Ragati fand lobende Worte für Dominik Zehe, mit dem die Hausherren einen Glücksgriff gemacht haben. "Er hat eine Wahnsinnsentwicklung hinter sich gebracht. Er ist stets in Bewegung, unheimlich ruhig am Ball und hilft der Elf vor allem durch seine enorme Laufstärke."
Großbardorf: Schneider - Zang, Kirchner, Hölderle, Schönwiesner - Zehe - Rieß (90. Neder), Piecha, Stahl (66. Snaschel) - Mantlik, Leicht (89. Gabold).