Am Samstag und Sonntag, 29. und 30. August erwartet die Gäste ein Festprogramm mit Handwerksvorführungen, Aktionen für Kinder, Bahnbetrieb und Musik. Museumsbesucher, die in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag feiern, erhalten an beiden Tagen freien Eintritt.

Mehr als 20 Akteure werden traditionelles Handwerk und Handarbeiten zeigen. Es wird gestickt, geklöppelt und gewebt. Auch beim Körbeflechten, Kränzebinden oder Drechseln können die Besucher den Experten über die Schulter schauen. Mit Glasbläser, Hufschmied, Peitschenmacher und Schlittenbauer sind weitere traditionsreiche Berufe vertreten.


Dorfschule und Wäsche waschen

Junge Besucher können an beiden Tagen bei der Kartoffellese helfen, Wäsche waschen "wie damals" oder am historischen Schulunterricht in der "Dorfschule aus Krausenbach" teilnehmen. Am Samstag sind die museumseigenen Mühlen in Betrieb, außerdem spielt ab 13 Uhr im Festzelt der Musikverein Fladungen. Sonntags können die Besucher eine historische Dreschmaschine in Aktion erleben. Für musikalische Unterhaltung sorgen am Sonntagvormittag die "Streutaler Musikanten", ab 13 Uhr tritt die "Musikkapelle Oberelsbach" auf.

Rings um die Linde gleich nach dem Museumseingang präsentieren Direktvermarkter regionale Leckereien. Von Wachteleiern, Biofleisch und Ziegenkäse über Fruchtaufstriche, Kräuter und Gewürze bis hin zu Obstbränden und Likören reicht der Warenkorb. Die Wirtevereinigung "Rhöner Charme" sorgt ebenso für Deftiges wie das Museumswirtshaus "Zum Schwarzen Adler". Geöffnet haben auch das Brotzeitstübchen und der Rhöner Bauernladen. Außerdem wartet an beiden Tagen das selbst gebraute Museumsbier auf Abnehmer.

Anlässlich des Museumsfests bereitet die "Erfurter Bahn" den Gästen einen großen Bahnhof: Sie organisiert für Samstag eine Sonderfahrt mit dem "UnterfrankenShuttle". Abfahrt Richtung Fladungen ist in Mellrichstadt um 11.30 Uhr, die Rückfahrt ab Fladungen erfolgt um 15.50 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.erfurter-bahn.de).

Am Sonntag gehört die Bahnstrecke durch das Streutal dem "Rhön-Zügle": In historischen Waggons aus den 30er Jahren können die Fahrgäste die Landschaft genießen, die langsam an ihnen vorbeizieht.