Das knapp unterdurchschnittliche Abschneiden des Seniorenheims in der Innenstadt begründete Geiß mit einer Umstrukturierungsphase, in der sich das Heim derzeit befinde. Geiß sei vorrangig wichtig, dass sich die Heimbewohner wohlfühlen. Das spiegelt sich auch in den Einzelnoten des MDK wieder.

So bewerteten Senioren in einer Umfrage, die nicht in die Wertung eingeflossen ist, das Seniorenheim in der Innenstadt mit 1,0. Bei bewertungsrelevanten Punkten im Sozialbereich schnitt die Einrichtung ebenfalls mit seinem sehr guten Durchschnitt ab. Wermutstropfen sind die Pflege und die medizinische Versorgung. Hier hat der MDK die Einrichtung mit 2,0 bewertet.

Diese Stelle wolle Geiß als nächstes anpacken. Trotzdem zeigt sie sich stolz über das Ergebnis der MDK-Prüfung. "Auch wenn wir hier minimal unter dem Landesdurchschnitt sind, ist es eine sehr, sehr gute Bewertung", meinte Geiß. Die Einrichtungsleiterin sprach "ein ganz großes Lob an die Mitarbeiter" aus.

Neben Geiß waren bei der Vorstellung des MDK-Ergebnisses weitere Mitarbeiter dabei: Pflegedienstleiterin Michaela Fleischhauer, Wohnbereichsleiter Tim Rockstroh und Sozialtherapeutin Michaela Trost. In Vertretung für Bürgermeister Eberhard Streit als Aufsichtsratsvorsitzender der Julius-Spital-Stiftung, zu der das St.-Niklas-Altenheim gehört, kam der stellvertretende Bürgermeister Thomas Dietz.