Elf Familien haben gemeinsam mit Johannes Benkert ein Schreiben an die Stadt gerichtet und den Vorschlag unterbreitet, das Grundstück Nürnberger Straße 5 dem Spielplatz einzuverleiben. Doch dafür gab es ein Nein der Stadt. Der Spielplatz ist mit 3.540 Quadratmetern der größte in Bad Neustadt und wurde erst 2010 um 580 Quadratmeter erweitert. "Die Spielplatzgröße ist für den dortigen Bereich absolut ausreichend", heißt es im Sachverhalt des Bauamtes.

Zudem würde die Stadt bei dem 1.120 Quadratmeter großen und bebaubaren Grundstück bei der Umwidmung zu einem Spielplatz viel Geld verlieren. Es ist zwar seit Jahrzehnten kein Investor für diesen Wohnstandort gefunden worden, doch die Stadt will diese Option in den kommenden Jahren weiter aufrechterhalten. "Wir müssen solche Bauplätze im Rahmen der Innenentwicklung der Stadt weiterhin als Bauplätze ausweisen", sagte Bürgermeister Bruno Altrichter. Für den Dritten Bürgermeister Karl Breitenbücher ist die Fläche des bisherigen Spielplatzes "wirklich ausreichend".

Rita Rösch, Zweite Bürgermeisterin, betonte, dass es in dem Schreiben der Familien neben der Vergrößerung des Spielplatzes auch um "den Erhalt der grünen Insel" geht. Dennoch sprach sich auch Rösch gegen eine erneute Erweiterung des Spielplatzes aus. Dem folgte auch der gesamte Bauausschuss. Ob dort aber in den kommenden Jahren gebaut wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Beim Ausbau der ehemaligen Würzburger Amtskellerei (ehemals Gefängnis) hat die ProBau GmbH ihre Pläne aktualisiert. Im Dachgeschoss muss eine Wohnung aus Denkmalschutzgründen wegfallen. Dafür wurden einige der Wohneinheiten verkleinert, sodass nun 27 statt wie bisher geplant 24 Wohnungen entstehen können. Mit den Aktualisierungen hatte der Bauausschuss keine Probleme.

Nahezu abgeschlossen ist der Ausbau der Würzburger Straße zwischen der Berliner Straße und der St. Bruno-Straße. Auf die Anwohner kommen nun die entsprechenden Straßenausbaubeitragsbescheide für diesen Teilbereich der Baumaßnahmen zu.

Die Preh GmbH hat mit den vorbereitenden Baumaßnahmen eines neuen Entwicklungszentrum bereits begonnen. Da dies auch Teile der Straße "An der Stadthalle" überdecken wird, wurde diese nun als Straße teilweise eingezogen. Allerdings können die Mitarbeiter des Automobilzulieferers dann auch nicht mehr von dieser Straße kommend einen großen Parkplatz in den Saalewiesen ansteuern. Dies macht einen Umweg über den Festplatz und eine neue Straßenführung entlang der Saalewiesen notwendig.

Auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Andreas Büchs in der Nähe der Adolf-Johannes-Straße in Brendlorenzen kann eine Mehrzweckhalle errichtet werden. Der Bauausschuss stimmte der priviligierten Baumaßnahme einer 40 Meter langen und 12,4 Meter breiten Halle zu.