Bürgermeister Detlef Beinhauer, Michael Manger vom Amt für ländliche Entwicklung, Robert Stolz von der Baufirma Stolz und Klaus Maaßen vom Ingenieurbüro Stubenrauch, der die Bauoberleitung übernimmt, trafen sich an der Baustelle, um letzte Details zu besprechen. Mit dem Bau des Regenrückhaltebecken wurde begonnen, da es sich um dem tiefsten Punkt der Baumaßnahme handele, erklärte Klaus Maaßen. Von hier aus werde der Kanal als Trennsystem durch die Straße gebaut.

Über den Vorfluter, eben jenes Regenrückhaltebecken, werde das Oberflächenwasser kontrolliert in den Graben abgeleitet. Eine Vorgehensweise, die mit den zuständigen Behörden so abgesprochen und durchgeplant sei. Je nach Wetterlage werden in den nächsten Wochen die Kanalleitungen, einschließlich der nötigen Anschlüsse durch die Premicher Straße verlegt.

Allerdings bleibe die Straße nicht offen, sondern werde provisorisch mit Schotter gefüllt, damit den Winter über keine unnötigen Löcher oder Hindernisse entstehen. "Wir wollen keine Winterbaustelle", sagte auch Michael Manger vom Amt für ländliche Entwicklung. Eine vorübergehende teilweise Schotterung und die damit einhergehenden Unbequemlichkeiten und Beeinträchtigen, müssten die Bürger allerdings in Kauf nehmen.

Es wurde allseits versichert, dass versucht werde, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Mit der Straßenraumgestaltung werde im nächsten Frühjahr begonnen. "Unser Ziel ist es, bis Ende 2014 mit der Maßnahme fertig zu sein", so Manger. Sollten vor Ort Probleme auftauchen sei Klaus Maaßen vom Ingenieurbüro Stubenrauch, der Ansprechpartner für die Bürger, ihm obliegt die Bauoberleitung für die Maßnahme.

Zweite Baumaßnahme

Bürgermeister Detlef Beinhauer ist froh, dass nun schon die zweite Baumaßnahme im Rahmen der Dorferneuerung in Waldberg realisiert wird. Nach der Neugestaltung des Kirchplatzes, sei nun die Premicherstraße an der Reihe. Das Projekt wird mit einer Bausumme von 1 Million beziffert, die zugesagte Förderung des Amt für ländliche Entwicklung liegt bei 70 Prozent.

Allein der Umstand, dass die Gemeinde Mitglied der Kreuzbergallianz sei brachte fünf Prozent mehr an Zuschuss, erklärte Manger. Das Regenrückhaltebecken entstand auf dem ehemaligen Grüngutplatz. Beinhauer bittet die Bürger, künftig ihr Grüngut auf den bisherigen Holzlagerplatz einige Meter weiter unterhalb bringen.