Nicht nur einfach "Peng" beim Schießen gab es beim Ferienprogramm vom Schützenverein in Wülfershausen. "Blasrohrschießen", das ist eine neue Disziplin, die im Schützengau Rhön-Grabfeld künftig angeboten wird. In Wülfershausen wurde dies nun beim Ferienprogramm gleich einmal ausprobiert.

Die Kinder waren begeistert. "Kräftig Luft holen und dann mit eine Zug rauspusten," sagte Michael Siebenlist, der für die Blasrohre zuständig ist. Die Wülfershäuser hat er übrigen selbst gebaut und zwar für kleinere und größere Kinder mit entsprechen kleinerem oder größeren Rohrdurchmesser. Ein kleiner Pfeil, einem Nagel ähnlich, wird in das Rohr eingeführt und dann heißt es zielen und kräftig pusten. "Wir haben ein Naturtalent" stellten die Wülfershäuser Schützen fest, denn einer der Jungen traf auf Anhieb Luftballons, die an einer Schießscheibe angebracht waren. "Das sieht vielleicht leicht aus, ist es aber nicht," sagten die Kinder und versuchten immer wieder ins Schwarze oder zumindest die Scheibe zu treffen. Gleich neben an konnte man Dosenwerfen üben oder mit dem Luftgewehr schießen und zwar auf dem "kinderfreundlichem Red-Dot-Stand, Was gab es noch? Schützenmeister Sebastian Behr stellte den Kinder auf der Wiese hinter dem Milchhäuschen das Balancieren eines Eies auf einem Löffel vor. Dabei musste ein Slalom gelaufen und dann noch über einen Schwebebalken gelaufen werden. "Keine einfache Aufgabe. "Letztendlich aber ein Tag, der den Kindern der Gemeinden Wülfershausen einmal ein ganz besonderes Ferienprogramm geboten hat. Blasrohrschießen? Das nämlich kannte viele doch gar nicht. "