Wie bereits berichtet, war das Feuer gegen 11 Uhr auf dem Gehöft ausgebrochen. Zwei Scheunen, darunter eine mit Stroh, brannten in der Folge komplett aus. Die beiden unmittelbar angebauten Wohnhäuser wurden erheblich durch Ruß und Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Die sieben Bewohner konnten erst am Montag, 29. Oktober, in die Häuser zurückkehren. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt. Ein 35-Jähriger musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
Im Laufe des Montags haben Brandfahnder der Kripo ihre Arbeit aufgenommen. Sie konnten die Ausbruchstelle des Feuers in einem Bau, der zwischen einer der Scheunen und einem der Wohnhäuser liegt, lokalisieren. Konkreter war es offenbar eine dort abgestellte Mülltonne, die Feuer fing und den Brand somit mutmaßlich verursachte. Die beiden Scheunen sind weiterhin nicht begehbar und einsturzgefährdet. Der Sachschaden dürfte mehr als 100 000 Euro betragen.