Der Gründer des Rhön-Klinikums Eugen Münch will mit einer millionenschweren Stiftung die Netzwerkmedizin voranbringen. Das Stiftungskapital bestehe aus Aktien des Klinikbetreibers im Wert von rund 33 Millionen Euro. Das teilte die neu gegründete Stiftung am Mittwoch in Bad Neustadt an der Saale mit. Die Stiftung arbeitet auf Grundlage des sogenannten "Münch-Konzepts".

Das Konzept sieht die Zusammenarbeit von Kliniken in einem Netzwerk vor., um eine medizinische Vollversorgung anbieten zu können. Über eine Zusatzversicherung sollen Kassenpatienten zudem Leistungen wie Privatpatienten erhalten können.

Im Zuge des Verkaufs eines Großteils der Rhön-Kliniken an Fresenius hatten sich die Konzerne und der Krankenhausbetreiber Asklepios auf die Gründung eines Netzwerks Medizin verständigt.